Heute war es soweit!
Heute war der Tag der Abreise und der Tag der Ankunft in New York!

Was für ein anstrengender Tag!
Ich sitze jetzt gerade hier in der Training School und schreibe etwas vor mich hin …
Es ist jetzt gerade 4 Uhr nachts in Deutschland und hier ist es gerade erst 22 Uhr …Ich kann euch so viel sagen – ich bin schon sehr sehr lange auf den Beinen! Nun sind es schon 25,5 Stunden …

Denn heute morgen lief es so ab:

Mein Wecker klingelte nach ca. 1,5 Stunden Schlaf um 2:30 Uhr! Mann, war ich fertig und wie gerne wollte ich mich dann gerne wieder hinlegen und einfach seelenruhig weiterschlafen … Aber nichts da! Ich war ziemlich aufgewühlt …
Heute stand schließlich der große Tag und somit auch das große Abenteuer bevor! 🙂

Ich bin als erste von uns aufgestanden und erstmal duschen gegangen, um erstmal wach zu werden! Nach und nach standen dann Mama und Papa, Tobi, der bei mir übernachtet hatte, und auch Patrick auf!
Die letzten Sachen wurden gepackt, noch kurz gefrühstückt und dann ging es um 3:45 Uhr los ins Auto …
Richtung Düsseldorf Airport !!! 🙂

Anfangs war ich noch ziemlich am Hin- und Herüberlegen, ob ich wirklich alles mitgenommen habe und als ich mir sicher war, dass ich wirklich an alles gedacht habe, dachte ich, dass Trauer aufkommen würde… Aber so war das nicht! Tobi und Patrick haben mich super abgelenkt, indem sie solche Spielchen wie „Was würdest du lieber machen?“ und „Ich packe meinen Koffer…“ durchgehend spielten.

Als ich dann aber das erste Mal den Flughafen sah, kamen mir die Tränen… Doch ich konnte mich beherrschen 😉
Ich betrat den Flughafen um 5:30 Uhr und um 6:00 Uhr sollte Dominik kommen, mit dem ich mich per facebook verabredet habe, dass wir nebeneinander sitzen (weil er ebenfalls in die Nähe von San Francisco kommt und somit der Kontakt bestehen bleiben könnte).
Wir checkten gemeinsam ein, bekamen Sitzplätze, die nebeneinander sind und dann verbrachte ich die restliche Zeit mit meiner Familie und Tobi! Wir spazierten hin und her und irgendwann kam dann der Moment, dass wir zum Gate mussten …
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Somit hieß es Abschied nehmen …
Es war soweit und es fiel mir verdammt nochmal so schwer! Die Tränen liefen! 🙁
Ich werde sie so vermissen – ich vermisse alle jetzt schon! 🙁

 

 

Dominik hat mich echt gut abgelenkt, doch schon im Flieger nach Madrid ging es wieder los …
Ich las den Eintrag von Tobi, Patrick, Mama und Papa und Sophia in meinem USA-Büchlein und konnte nicht mehr …
Ich konnte einige Einträge nicht mehr zu Ende lesen – ich musste das Buch erstmal zur Seite legen und mich wieder beruhigen …

Irgendwann ging es dann wieder …
Doch sobald ich nur daran dachte, liefen wieder die Tränen …

In Madrid angekommen gingen wir direkt zum Gate und das nahm ziemlich viel Zeit in Anspruch, weil der Flughafen wirklich riesig ist! Ich war mit Dominik und Johanna, die ebenfalls als Au Pair in die USA fährt und vorher schon neben mir saß, unterwegs und ich war echt froh, dass ich nicht alleine da war, denn so was habe ich auch noch nicht erlebt … Wir mussten mit U-Bahn zum Gate fahren 😀

Und schließlich ging es dann wieder in den Flieger! Dominik und ich saßen nebeneinander, Johanna eine Reihe vor uns …
Leider hatte keiner von uns ein Fensterplatz, da wir mittig im Flieger (im Gang) saßen …
Der Flug verflog echt schnell und es war auch wirklich ziemlich entspannt …
Zwischendurch konnte ich auch noch etwas schlafen, wenn man mal nicht gerade mit Snacks oder Getränken bedient wurde 😀
Ich hatte wieder mal eine Phase, dass ich weinen musste und auch jetzt, wo ich schon in den USA bin, ist es immer noch nicht vorbei! Aber da muss ich jetzt durch!

Uhh, waren wir froh, als wir endlich am JFK Airport in New York landeten! Amerikanischen Boden unter den Füßen zu haben fühlt sich aber ehrlich gesagt genauso an, wie Deutscher 😀
Dennoch waren wir ziemlich angespannt und gespannt darauf, was uns erwartete! 🙂
Nachdem wir noch ein paar Mal unsere Dokumente (Reisepass, Visum) vorzeigen mussten und Fingerabdrücke, als auch Fotos machen mussten, konnten wir unsere Koffer holen! Puhh, waren wir froh, dass jeder Koffer bei seinem Besitzer war! 🙂

Es ging sofort schon weiter … Wir wurden von einem ziemlich lustigen Mann und einem amerikanischen Bus abgeholt und dann ging die Fahrt los! Genau 1,5 Stunden vom Airport zur Training School in Oakdale! Wir beobachteten alle ganz gespannt die vorbeifahrenden Fahrzeuge, die Geschäfte und den Verkehr, aber schließlich waren wir echt froh, als wir auf demGelände der Training School parkten, unsere Koffer rausholten und von Cultural Care Staff freundlich begrüßt wurden!
Die Betreuerinnen erklärten den Ablauf und es erwies sich noch als einen entspannten Abschluss …
Wir bezogen die Zimmer (ich schlafe in einem Zimmer mit einer Franzosin, einer Deutschen und einer Mexikanerin – sehr interessante Mischung), meldeten uns kurz per Facebook und WhatsApp bei unseren Familien und Freunden und dann ging es zum Abendessen, wo es Pizza gab! Insgesamt ist das Gelände von der Training School sehr sehr groß (wie alles hier in Amerika) und auch die Räumlichkeiten sind ziemlich in Ordnung! Ich habe es schlimmer erwartet, weil einige schon vorher geschrieben haben, dass es dreckig ist … Ich bin aber nicht so pingelig und ich finde es hier wirklich in Ordnung …
Es kommen immer wieder neue Au Pairs (die ganze Nacht lang), weil wir insgesamt hier 327 Au Pairs sind und es ist wirklich international – Deutsche, Mexikaner, Franzosen, Brasilianer, Dänen, Schweden, Schweizer, Japaner, Österreicher …
Ich habe auch schon zwei Leute gefunden, die ebenfalls nach Mill Valley fahren! Ein Brasilianer, der ganz nett zu sein scheint und eine Franzosin, die ich jetzt noch nicht kennen gelernt habe … Es ist wirklich ziemlich spannend! 🙂

Nun ist chillen angesagt!  Alle sind ziemlich k.O. und ich glaube, dass auch ich jetzt gleich  noch eben duschen und dann schlafen gehe!
Euch dahinten in Deutschland weiterhin eine gute Nacht und bis bald! 🙂