Dieser Eintrag vom letzten Wochenende wird kurz, aber nur, weil ihr euch selbst ein Bild davon machen sollt und dabei in meine Galerie vorbeischaut!

Ich bin letztes Wochenende mit Dominik und zwei Amerikanern campen gewesen!
Wir sind zum Yosemite National Park gefahren – genauer zum Tamarack Flat Camp!
Es war einfach nur der Hammer! :)

Beim Camp kann man von Abenteuer sprechen, denn es gab kein fließendes Wasser, nur ein Plumpsklo, kein Empfang für Handy, zum nächsten Wasser musste man ca. 10 Minuten durch den Wald gehen und zudem musste man noch Angst vor den BÄREN haben! Ja, so lustig das auch klingt, aber pro Platz gab es so Eisenboxen, wo man das Essen und die Getränke bunkern sollte. Die Bären spüren nämlich das Essen und zerstören sogar das Auto, um daran zu kommen! Wirklich, das ist kein Witz! Das geschieht sogar gar nicht so selten, wie wir zuvor von einem Ranger erfahren haben, der uns zudem noch gute Ratschläge für den Fall der Fälle gegeben hat…

Am Samstag waren Dominik und ich etwas wandern – Hiken, auf einen ziemlich hohen Felsen, auch Devils Dancefloor genannt, mit coolen Wegweisern aus Steinen und auch wenn es manchmal doch etwas kritisch war, ob man wieder zurück kommt, war es ein atemberaubendes Gefühl so hoch oben zu sein und einfach nur einen Blick auf einen der bekanntesten Nationalparks der Welt zu haben!

Am Sonntag, nach einer relativ kurzen und nassen Nacht (weil es geregnet und gedonnert hat), haben wir die Zelte wieder zusammengeräumt und dann ging die Fahrt auch wieder los! Richtung Wasser sollte es gehen – egal, ob See oder Wasserfall – hauptsache irgendwo Wasser, wo man entspannen und vielleicht etwas baden gehen könnte… Wir entschieden uns schließlich zum Yosemite Valley zu fahren und dort am Yosemite Fall etwas am Wasser zu chillen! Aber nichts da! Es war alles ausgetrocknet! Beim Wasserfall war kein Wasser in Sicht! Alles Dürre! Das Einzige, was man da dann nur gesagt hat, war: „Das ist traurig!“
Nicht nur für die Touris, nein, auch für die Tiere und Pflanzen, die von diesem Wasser leben!
Dementsprechend war auch die Stimmung dort an der großen Felsenwand mit den vielen Steinen, an denen normalerweise das Wasser entlang fließt, etwas bedrückt!
Es gibt unzählige, Millionen (!) Bäume und Sträucher, die aufgrund von Wassermangel abgebrannt sind, die wir am Tag zuvor, als wir auf dem Felsen waren, auch gesehen haben … Es waren für uns einmalige Eindrücke, die wir zuvor noch nie gesehen haben!

Dennoch, als wir auf dem Nachhauseweg waren, ließ uns der Gedanke, irgendwo noch am Wasser zu entspannen nicht los und wir fanden dann schließlich doch noch einen kleinen Bach, wo wir unsere Konservendosen und Sandwiches essen konnten und dann gut gewappnet uns auf den ca. 4-stündigen Rückweg machen konnten …

Wenn man sich nun ein Bild von der atemberaubenden Landschaft machen will, dann schaut euch einfach meine Bilder dazu an! Es ist echt wunderschön! :)

Yosemite National Park