Oktober 2014

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Heute Abend geht´s in die Cityyy! 😀happy-halloween-images-1

„Das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.“

Manchmal ist es schwer den Augenblick selbst zu genießen, weil genau zu dem Zeitpunkt, wenn man denkt, dass man ihn genießen sollte, schwirrt einfach zu viel im Kopf herum. Da ist es mal der vergangene oder der kommende Alltag oder aber einfach irgendwelche Konflikte, die einen noch beschäftigen. Meistens allerdings sind es eher Kleinigkeiten über die man sich nicht so viele Gedanken machen sollte. Ich weiß, dass man es leicht sagen kann, aber dass es meistens schwer umsetzbar ist. Wenn man sich dann allerdings wieder damit beschäftigt, ist es ein innerer Konflikt, der einen wieder davon hindert, den Moment zu genießen. Es ist ein Teufelskreis, aus dem man nur manchmal für ein paar Minuten vielleicht entschwinden kann. Man stellt sich dann manchmal die Frage, ob man aber den Moment wirklich genossen hat, denn zu dem Zeitpunkt, wenn man ihn genießen sollte, kann man es meist gar nicht realisieren. Wenn man aber sich im Nachhinein diese Frage stellt, realisiert man es und wenn man an diesen genauen Moment zurückdenkt, hält man inne und lässt alle vergangenen Eindrücke nochmal revue passieren. Genau dann genießt man nochmal den Moment, den man vielleicht schon früher, zum selben Zeitpunkt, hätte genießen können.
 

So auch an diesem vergangenen Wochenende …
Mit Tiago, Dominik und Samira bin ich nach Monterey gefahren, um einen Kumpel zu besuchen. Man hat gelacht, geweint, getrunken, gequatscht und einfach Spaß zusammen gehabt. Wir haben das Campusleben kennen gelernt und auch die Unterwasserwelt im Monterey Bay Aquarium. Was aber den besonderen Moment an diesem Wochenende darstellte war der Sonntag Abend. Wir waren fast 2 Stunden lang an einer Bridge und haben dem Sonnenuntergang entgegen geschaut.
Und wenn ihr, auch wenn ihr nicht dort wart, dennoch die Aussicht sehen wollt, dann gebe ich euch hier schon mal einen kleinen Anreiz…20141026_174818 (Small)

 

Monterey Trip

Ach, heute war echt ein ziemlich guter Tag, …
Okay, es kann immer etwas besser sein, aber es war schon ganz in Ordnung 😉

Die Kinder sind ohne Nörgelei mir mit zur Schule gefahren, ich habe sie dort hingebracht und anschließend bin ich zu Target gefahren … Anstatt mir Schuhe zu kaufen, wurde daraus dann doch ein Oberteil, aber macht ja nichts! 😀
Anschließend ging es noch eine kleine Runde von 3km laufen, bevor ich dann nach Hause gefahren bin …
Dort war dann erstmal chillen angesagt – chillen und das meine ich auch wirklich so! 😀
Mit meinem Laptop, meinem Scrapbook, meiner Gitarre und meinem zweiten Frühstück relaxte ich ca. 3 Stunden auf meinem Bett bis dann um 14.30 Uhr mein Handywecker klingelte und mir sagen wollte, dass ich Kali von der Schule abholen muss … Ich holte sie ab, wir holten ihre neue Brille noch ab, holten uns einen Smoothie (wie jeden Donnerstag) und dann machten wir uns auf dem Weg zu Gretas Preschool … Mit ihr zusammen fuhren wir dann wieder zurück zum Haus, wo wir einen kurzen Spaziergang mit den Hunden machten … Als wir wieder Zuhause waren, wollten meine Mädels liebend gerne backen und wir entschieden uns Cupcakes zu backen (siehe Foto in Kategorie: „my hostfamily“) … Kali ist im Moment wirklich auf einem Backtrip und will unbedingt jeden Tag backen! Vor zwei Tagen waren es noch Cookies, gestern dann Pizza und heute Cupcakes 😀 Irgendwann kam meine Gastmama wieder und dann war es erstmal wieder ziemlich laut (die Mama spricht ziemlich laut und regt sich über jede Kleinigkeit auf  – dabei benutzt sie sehr sehr häufig das Wort mit f….) … Nicht nur die Mama war laut, auch die Kinder wurden sofort aufgedrehter, wobei es zuvor noch so friedlich war … Sie stritten sich über eine Kleinigkeit, sodass Kali weinend in ihr Zimmer laufen musste, als Greta sie anschrie … Meine Gastmama wollte schon dazwischengehen und die Kids wieder „anschreien“, aber ich versicherte ihr, dass ich es klären möchte …. Ich erklärte Greta, dass Kali jetzt ganz traurig ist und es nicht richtig von ihr war, sie anzuschreien, weshalb sie sich jetzt zunächst entschuldigen musste … Sie nahm mich bei der Hand und wir gingen in Kalis Zimmer, die immer noch am Weinen war und die Entschuldigung von Greta nicht annehmen wollte … Sie sagte ihr, dass sie rausgehen solle und dass sie gerne alleine sein möchte … Ich lobte Greta dafür, dass sie sich bei Kali entschuldigt hat und sie ging aus dem Zimmer (ich weiß nicht warum, aber eigentlich macht sie es nie freiwillig) … Ich setzte mich zu Kali und tröstete sie zunächst etwas … Anschließend kamen wir auf Kuscheltiere zu sprechen und ich erzählte ihr von meinem Lieblingskuscheltier, meiner Ente Valentina, dass ich sie Zuhause in Deutschland gelassen habe … Plötzlich richtete sie sich vom Bett auf und nahm mich in den Arm … Das war richtig süß von ihr … Sie ist wirklich richtig lieb und zeigt auch immer großes Interesse mir gegenüber … Sie nimmt mich auch öfters mal in den Arm, wenn wir über Heimweh sprechen oder gibt mir täglich einen Gute-Nacht-Kuss 🙂 Dann aber musste ich wieder in die Küche und gemeinsam mit meiner Gastmama bereitet ich das Dinner vor – Nudeln mit Tomatensoße und Hähnchen dazu … Es war dann das erste Mal, dass wir alle gemeinsam am Tisch saßen, dasselbe aßen und keiner irgendein elektronisches Gerät neben sich liegen hatte … Weder Handy, noch Ipad oder Laptop … Wir saßen gemeinsam und haben gequatscht … Das war ein wirklich schönes Gefühl … Anschließend machte sich Kali mit meiner Gastmama an die Hausaufgaben und ich machte mich für mein Au Pair Treffen fertig, welches auch noch heute anstand …. Diesmal haben wir Kürbisse ausgehohlt und es hat auch wohl Spaß gemacht … Tiago und ich lernten noch ein neues Au Pair kennen und gemeinsam fuhren wir, wie immer, wenn wir irgendwen neues kennen lernen, zu dem Aussichtspunkt der Golden Gate Bridge …
Der Tag endete genau damit, dass ich jetzt diesen Beitrag hier verfasse .. Ich mache gleich das Licht aus und dann ist auch für mich so ein guter und auch relativ entspannter Tag mal zu Ende …
Gute Nacht! 🙂

 

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Wie der Titel schon sagt, hatte ich heute meinen ersten Crash mit einem anderen Auto …
Es ist nichts Großartiges passiert, nur eine Dellle im anderen Auto 🙁
Und wer war daran Schuld?! Ich 🙁

Der Tag hat zunächst wirklich gut angefangen … Ich habe die Kids zur Schule gebracht und ab 9 Uhr hatte ich dann erstmal frei! Bin dann zuerst laufen gegangen und habe mir anschließend eine lange Verwöhnungsdusche gegönnt … Anschließend habe ich noch gechillt, bis ich um 15 Uhr Greta von der Preschool abegeholt habe … Zusammen sind wir dann einkaufen gegangen und zurück nach Hause gefahren … Wir haben eine Weile gespielt, anschließend ihren Kürbis ausgehohlt und dann habe ich mich an´s Dinner zubereiten gemacht … Es gab für Greta Mac&Cheese und für mich noch Spaghetti Bolognese vom Vortag … Greta isst, wenn sie mit mir alleine ist, wirklich richtig gut und das war auch heute so – der ganze Teller war leer gegessen … 😉  Da wir noch ca. 30 Minuten hatten, bis ich Greta Downtown zu meiner Gastmama bringen musste, weil ich meine Karatestunde hatte, dachte ich mir so, dass sie noch mal eben Baden gehen könnte… Sie war damit einverstanden und los gings… Als sie gerade in der Badewanne saß und ich eben die Küche aufräumen wollte, rief mich meine Gastmama an und sagte, dass wir jetzt sofort losfahren sollen, um Kali von ihrem Papa abzuholen … Na toll! Da lief alles so gut mit Greta und jetzt das … Ich gab ihr noch 5 Minuten und dann mussten wir uns ruck zuck anziehen und zum Auto … Ich habe meine Gastmama dann doch auf dem halben Weg zu Kalis Papa getroffen und sie nahm Greta mit, sodass ich weiter zu meiner Karatestunde fahren konnte … Da ich sowieso schon so spät dran war und ziemlich genervt von meiner Gastmama und ihrer Laune war, sollte es schnell gehen – so auch beim Herausfahren vom Parkplatz … Und da passierte es! Ich war wohl etwas zu schnell beim Rückwärtsfahren! 🙁 Ich wollte rückwärts eine Linkskurve machen und habe das Auto nicht gesehen, das hinter mir geparkt hatte… Ich hörte nur zwei Frauen „Stop!“ rufen, als es dann aber schon zu spät war 🙁 Das Auto gehörte einer Ladenbesitzerin, zu der ich dann erstmal hingegangen bin, um den Fall zu klären … Ich wusste echt nicht genau, was ich sagen sollte, weil ich einfach nur im Stress und unter Panik war … Ich ging mit der Ladenbesitzerin zu ihrem Auto und zeigte ihr die Delle, die ich mit meinem Fahrradanhänger hinten am Auto ihr zugezogen habe … Wie schon die beiden Frauen mir vorher versichert haben, dass die Besitzerin sehr lieb sei, zeigte sie dies auch in dieser Situation … Sie sagte, dass es ok ist und dass ich mir keine Sorgen machen soll… Sie verwies auf weitere Macken hinten am Auto und sagte, dass sie es sowieso austauschen muss … Ich war immer noch etwas am Zittern, aber auch froh, dass alles in Ordnung ist …

Weiter ging es dann zu meiner letzten ( 🙁 ) Karatestunde, wo ich mich zunächst etwas von dem ganzen Stress der 20141022_191930 (Small)letzten Stunde ablenken und auspowern konnte …
Die letzte Karatestunde hat echt ziemlich viel Spaß gemacht, da Nina und Mark ihre Karateprüfung für den ersten Schwarzgurt machen mussten und es super spannend war, ihnen dabei zuzuschauen! 😀

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(In der Mitte seht ihr meine beiden Trainer!)

Da ging die Nícole eines Tages zu ihrem Collegekurs „Wado Ki Kai Karate“ ….

Nach fast 2 Monaten oder auch 7 Wochen,
á 2 Tage pro Woche,
á 2 Stunden pro Tag ….Karate

Nach unzähligen Aufwärmübungen, nach unzähligenKatas/ Moves, aber auch nach unzähligen fragwürdigen Gesichtern und Blamagen war es heute so weit ….
Sie hat ihre erste Karateprüfung bestanden und ist somit Besitzerin eines Gelb-Gurtes!

„Good Job!“ Jeah! „I did it!“  😀

Karate2

Was war das denn für ein cooles Wochenende?!

Am Freitag habe ich mich zunächst mit Melissa, Tiago, Samira (aus der Schweiz) und Jennifer (aus Frankreich) in San Francisco getroffen, weil wir dort zu einer Stand-up Comedy Show gehen wollten… Was uns da wirklich erwartete wussten wir nicht, aber es hat nur $5 kostet und da dachten wir so, dass wir es einfach mal ausprobieren :D
Leider war dies total der Reinfall, weil es richtig langweilig war und wir auch ziemlich froh waren, als es dann endlich zu Ende war :D Aber immerhin … Wir haben etwas Neues ausprobiert und das ist doch auch gut – also bereuen tun wir es nicht und das ist doch schon mal die Hauptsache! ;)
Als Melissa und Jennifer dann mit dem Zug nach Hause gefahren sind, wollten Tiago, Samira und ich noch zu McDonalds gehen und was essen … Irgendwann wurde es auch schon ziemlich spät und wir machten uns auf dem Weg zu meinem Auto … Leider wussten wir allerdings nicht mehr, wo ich es abgestellt hatte … Wir wussten keine Adresse, nur, dass in der Nähe eine Ampel war und ich es an der rechten Seite abgestellt hatte … Also sind wir nochmal zurück zum Theater gegangen (wovon wir die Adresse wussten) und dann haben wir versucht den Weg wieder zurück zu finden … Wir gingen über eine Stunde durch alle Straßen, über all herum, aber konnten es irgendwie nicht finden! :D Ein bisschen Panik hatte ich auch schon, dass das Auto abgeschleppt wurde oder so …. Aber dann, endlich, um 2.30 Uhr nachts haben wir es gefunden und wir waren so froh, dass wir endlich nach Hause fahren konnten! Oh mann :D :D :D

 

Am Samstag musste ich zunächst bis ca. 2pm. arbeiten … Anschließend habe ich noch versucht etwas Gitarre zu spielen (ja, ich habe wieder mit Gitarrespielen angefangen :D ) und währenddessen 20141018_155242 (Small)habe ich noch versucht mit meinen Eltern zu skypen, was leider nicht so ganz geklappt hat … Dann ging es zu Tiago, Samira und Chantal (ein Au Pair aus Deutschland) und gemeinsam sind wir dann zur Golden Gate Bridge gefahren, weil wir da einfach nur etwas chillen wollten …. 20141018_160602_2 (Small)

Abends war es richtig lustig, weil wir einen Mädelsabend bei Melissa veranstaltet haben … Wir waren zu vier: Melissa, Jennifer, Samira und ich und es war übelst lustig :D Melissa und ich haben einfach die Anderen mit all unseren Lebensgeschichten unterhalten und wir haben mal wieder gezeigt, dass wir einfach total crazy sind! :D
Während diesem Abend haben wir dann auch überlegt, was wir am Sonntag machen könnten und wir uns für folgendes entschieden:

Am Sonntag ging es nach Santa Cruz!!! :D
Um 9 Uhr morgens ging es in Mill Valley los! Ich habe Tiago abgeholt und dann machten wir uns auf den Weg nach San Francisco, wo ich Melissa abgeholt habe. Von da ging es weiter nach San Mateo, wo ich noch Dominik eingesammelt habe und dann fehlten uns nur noch ca. 1,5 Stunden Fahrt … In Santa Cruz angekommen, war es erstmal richtig warm! Sonne pur und bestes Wetter! :) Natürlich machten wir uns zunächst auf dem Weg zum Boardwalk, wo wir letztlich auch den ganzen Tag verbracht haben! Dieser Freizeitpark am Boardwalk, wo direkt nebenand das Meer und der Strand ist, ist einfach nur der Hammer! Wir kauften uns für §33 eine Tageskarte und hatten auf den einzelnen Fahrgeschäften richtig viel Spaß! Oh mann – wir waren einfach nur immer am Schreien (während wir in der Achterbahn saßen) oder am Lachen! Als wir in den Achterbahnen (es gab insgesamt drei: eine Wildwasserbahn, eine Holzachterbahn und eine normale Achterbahn) nach oben gefahren sind, haben wir einfach nur die Aussicht genossen und Dominik hat nebenbei noch die besten Bilder mit seiner GoPro gemacht (siehe Galerie). Es hat wirklich richtig viel Spaß gemacht!
Wir machten auch noch kurz eine Pause und setzten uns an den Strand, wo ich später auch eine Weile geschlafen habe … Anschließend ging es dann wieder weiter zu den Achterbahnen und den weiteren Fahrgeschäften, wie Geisterbahn, Lift, Pferdchenkarussel und so weiter …
Der Höhepunkt war aber der Tower – der freie Fall! :D
Wir hatten alle richtig Angst davor…
Zunächst sind nur Dominik und ich dort reingegangen und ich war auch schon kurz davor, wieder heraus zu gehen, weil ich einfach so viel Angst hatte, aber ich habe es überlebt! Ich habe meine Angst überwunden und es war einfach nur der Hammer! Es war gigantisch! Die Aussicht auf´s Meer von ein paar hundert Metern war einfach nur AMAZING! :D
Nach kurzer Übelegungszeit hat sich auch Melissa getraut hineinzugehen und auch sie hat es nicht bereut! Bei Tiago war es etwas schwieriger … Er hat einfach gesagt, dass sein Kopf dabei nicht mit macht und wollte einfach nicht auf uns hören, als wir gesagt haben, dass er nicht auf seinen Kopf hören soll! Nachdem wir auch schon die Mitarbeiter animiert haben, ihn zu überreden, hat er es schließlich auch gemacht und bereuen tut er es auch definitiv nicht!
Es war einfach nur Hammer – deshalb war ich dort auch glatt 7 Mal drin! :D

Schaut euch einfach mal die Fotos von diesem hammer geilen Tag an:

Santa Cruz

 

Jeah! Ich freu mich so! 🙂

Ich habe heute meinen kalifornischen Führerschein bestanden! 😀

Endlich hat es jetzt auch mal geklappt, denn leider war das hier schon mein zweiter Anlauf … Der Erste war vor 2 Wochen und leider konnte ich da meine praktische Prüfung nicht machen, weil blöderweise ein Zettel von den Fahrzeugpapieren gefehlt hat … Na ja, ist mir ja jetzt eigentlich egal, weil ich es ja jetzt auch geschafft habe! 🙂

So, jetzt aber nochmal von Anfang an …

Mein Prüfungstermin war um 9.45 Uhr und pünktlich wie noch nie stand ich am Schalter, um meine Dokumente abzugeben. Als der Mann am Schalter dann alles genehmigt hat, wurde ich doch langsam etwas nervös. Ich sollte nun mein Auto holen (zur Info: ich bin nicht mit meinem Auto dort gewesen, sondern mit dem meiner Gastmama, weil ich für mein Auto immer noch nicht alle Dokumente habe) und dann sollte ich zu so einem Schalter vorfahren, was so aussah wie bei Drive-in. Dort musste ich dann warten, bis der Prüfer kommt. Ich wartete und wartete und es kam schon das nächste Auto, welches auch geprüft werden sollte (bzw. die Fahrerin) und der Prüfer war immer noch nicht da. Da ich mit dem Auto meiner Gastmama eigentlich nicht so oft unterwegs bin, nutzte ich doch glatt nochmal die Zeit, um mit dem Auto vertraut zu werden. Schließlich, nach ca. 40 Minuten kam eine Frau, die sich als meine Prüferin vorstellte. Sie gab mir zunächst einen Bogen, den ich unterschreiben musste und dann ging die Prüfung los …

Zunächst fragte sie mich, wo denn die Blinker seien. Ich schaltete sie an und sowohl bei links, als auch bei rechts ging sie einmal um’s Auto. Ich fühlte mich irgendwie als wäre ich beim TÜF (wobei ich da noch nicht mal weiß, was da alles gemacht wird). Als nächstes fragte sie dann nach der Handbremse (die bei diesem Auto mit dem Fuß betätigt wird) und anschließend sollte ich noch hupen. Es war schon irgendwie lustig, aber das war noch nicht alles … Sie fragte auch noch nach der Belüftung für die Frontscheibe und die hintere Scheibe, womit ich zunächst etwas Schwierigkeiten hatte … Ich wusste zwar, wo die sind und wie die auf Englisch heißen (defroster), allerdings habe ich sie akkustisch nicht ganz verstanden und habe deshalb einfach mal irgendwas anderes noch gezeigt. Sie fragte erneut nach dem Defroster und dann habe ich es auch richtig gezeigt, obwohl ich eher geraten habe, weil ich sie immer noch nicht verstanden habe..wo die s Als letztes wurde dann noch nach den Warn Signals gefragt, bevor sie dann in mein Auto einstieg ….

Prüfungsteil Nummer 2 fing an – es ging an’s Autofahren! Insgesamt dauerte das Autofahren nur 15 Minuten. Es ging durch eine Siedlung, dann auf einer etwas größeren Straße und dann wieder durch eine Siedlung, wo ich auch nochmal ein Stückchen rückwärts, entlang des Bordsteins, fahren musste. Da ich diese Aufgabe zunächst nicht verstanden habe bzw. es als zu einfach empfunden habe, fragte ich ob ich wenden soll. Sie sagte nein, ich solle einfach am Bordstein rückwärts entlangfahren und darauf achten, nicht darauf drauf zu fahren. Okay, verstanden! Aber hinbekommen? Nein! 😀 Ich bin erstmal glatt auf den Bordstein draufgefahren! Sie sagte, dass ich es nochmal versuchen sollte und ich fuhr dann ein Stück vorwärts und dann wieder rückwärts und ich weiß nicht, warum genau heute diese blöden Mülltonnen da standen … Ich habe sie nicht umgefahren! Nein! Aber ich war kurz davor! Oh oh oh! 😀 Aber nochmal wollte sie es nicht prüfen, es hat ihr wohl schon gereicht, um zu zeigen, dass ich es nicht drauf habe. Dann aber ging die Fahrt weiter .. Zurück Richtung DMV (Ort, wo alles bzgl. Auto und Führerschein gemacht wird). Worauf man während der Prüfung achten muss, ist, dass man bei all den Stopp Schildern (es gibt wirklich viele hier – mehr als in Deutschland), ganz sanft bremst und wirklich stehen bleibt. Zudem ist das Um-die-Schulter-gucken sehr sehr wichtig! 😉 Als wir am DMV angekommen sind, sollte ich noch eben einparken, was wirklich easy war, weil es einfacher nicht mehr geht und dann verkündete sie mir die Nachricht: „Yeah, Nicole…“ (ich hatte scgon Angst, weil sie das in einem tiefen Ton gesagt hat) „Congratulations…“ (Puhh, klingt schon mal gut) „You passed your test!“ (Yes! Total glücklich!) 😀

 

Juhuu! Geschafft! 😀

Nachdem ich noch eine weitere Stunde im DMV verbracht habe, weil ich noch meine neue Adresse angeben musste, konnte ich mit meinem vorübergehenden Führerschein endlich nach Hause fahren und dann ging’s anschließend als Belohnung noch ein bisschen shoppen!

Bald habe ich dann meinen kalifornischen Führerschein! Jeah! 😀

Ich schreibe gerade hier diesen Eintrag, weil ich es einfach gerade machen muss …
Ich weiß nicht, was gerade los ist … Und eigentlich sollte dieser Blog doch an alle Leute sein, die interessiert sind, was ich hier so erlebe – also eigentlich positives …
Aber manchmal gibt es auch nicht so gute Tage … Oder einfach Momente – wie jetzt gerade.. 🙁
Ich habe gerade total Heimweh und während ich dieses hier gerade schreibe, habe ich Tränen in den Augen … Ich sehe die Tasten fast gar nicht und es fällt mir auch echt schwer … Obwohl, irgendwie auch nicht – komisch …
Ich hoffe einfach, dass es mir hiernach vielleicht etwas besser geht …
Es war schon lange nicht mehr so, dass ich einfach weinen musste … Ich weiß nicht warum, aber wahrscheinlich, weil ich gerade hier einfach so viel erlebe … Nicht, dass ich dann nicht an Zuhause denke und alle vermisse – nein! Aber man lenkt sich dadurch einfach ab ….
Aber kommt es einfach so über mich … Die Tränen fließen, weil ich einfach meine Familie, meinen Freund und alle Freunde vermisse …
Ich weiß nicht warum, aber irgendwie denke ich so daran, ob ich auch vermisst werde …
Nein, irgendwie klingt das doch blöd .. Das ist ein komisches Gefühl und ich bin mir auch sicher, dass die mich auch vermissen, aber die haben sich und alle sind nah, sodass man sich gegenseitig besuchen kann und ich?
Ich bin hier ganz alleine … Ich weiß, ich habe hier auch eine zweite Familie und auch Freunde, die für mich da sind, aber mir fehlen einfach, so blöd es sich auch anhört, aber die Umarmungen und die Liebe …
Dass dich einfach irgendwer ganz fest in Arm nimmt – irgendjemand, der dich kennt und einfach weiß, dass du das gerade brauchst …
Ach, verdammt – es fällt mir doch etwas schwer das zu schreiben …

Ich vermisse euch einfach so sehr! Tesknie za wami!
Ich liebe euch! Kocham was! herz.klein_2__500

Heute war es dann endlich soweit! Der Umzug stand bevor! Der Umzug in ein neues Haus, in ein größeres Haus, in ein Haus auf dem Berg, immer noch in Mill Valley, ein richtig richtig cooles Haus!  😉

20141013_134040 (Small)Nachdem gestern alles in Kartons und so weiter verstaut wurde, kamen heute Morgen zwei Studenten mit einem großen Möbelauto, um alles in das neue Haus zu transportieren … Da Erica arbeiten musste, kamen als ihre Vertretung unsere Putzfrau und unsere Nachbarin, die in die untere Etage in unserem Haus einziehen wird. Kali war in der Schule und Greta hatte heute frei. Somit mussten wir das alles heute mit den Möbelpackern rocken. Wir wussten schon früh, dass wir den kompletten Umzug mit den beiden Studenten heute nicht schaffen würden, weshalb wir uns noch 3 weitere Männer bestellt haben, die es auch beruflich machen und dann ging es los! Es ging ratz fatz … Wir mussten insgesamt 4 Touren machen, um das Meiste mitzunehmen … Alles haben wir nicht geschafft, aber das Wichtigste, wie die Betten und die Kleidung waren geschafft! Morgen müssen die Leute nochmal kommen, um dann den Rest rüber zu bringen und noch die Möbel wieder aufzubauen und richtig zu stellen …

Es bedeutet also, dass ich das hier gerade schon in unserem neuen Haus schreibe … Und ich möchte euch jetzt mal erzählen, wie unser neues Haus aufgebaut ist:

Es ist ein großes Haus – eigentlich zu groß – aber es ist richtig schön! Nicht wirklich top modern, aber genau deshalb fühle ich mich hier so wohl! 🙂

Das Haus besteht aus drei Etagen, in denen wir wohnen, eine weitere Etage ist noch ganz unten, wo unsere Nachbarin wohnt, die allerdings auch einen separaten Eingang (unten) hat (wir haben den Eingang oben). Wir haben oben zwei Parkplätze am Haus, von denen wir allerdings nur einen nutzen können, weil es zu eng ist. Deshalb parke ich mein Auto immer neben dem Haus und meine Gastmama direkt am Haus. Dann befindet sich dort die Eingangstür, die aber nicht wirklich benutzt wird, weil man meistens die Treppe und dann die Tür für die zweite Etage nutzt. Wenn man aber oben steht, befindet sich dort direkt die Wendetreppe, die bis nach unten führt. Links neben der Wendetreppe ist das Büro von meiner Gastmama und rechts ist unser Fitnessraum mit Badezimmer. Außerdem baben wir noch einen großen Balkon mit richtig geiler Aussicht auf die Berge.

 

20141015_162821 (Small) Die zweite Etage besteht aus einem großen Salon mit Sofa und Kamin, ein Essbereich, die Küche und zwei Abstellkammern. Außerdem haben wir dort noch ein weiteres Zimmer, unser TV Room, mit Sofa, Tv, ein Badezimmer und ein kleiner Raum für Spielsachen.20141015_162834 (Small)

Die unterste Etage ist unser Sleeping Floor, wo wir unsere Schlafzimmer haben. Mein Zimmer ist ganz links, wenn man die Wendetreppe hinuntergeht. 20141015_163041 (Small)Mein Zimmer besteht zudem aus einem begehbaren Kleiderschrank und einem eigenen Badezimmer. Dann haben wir ein Zimmer, welches Kali und Greta sich teilen, ein großen Badezimmer und dann ist da noch das Zimmer von meiner Gastmama mit begehbarem Kleiderschrank!

20141015_163028 (Small)20141015_163035 (Small)

 

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Ich liebe dieses Haus! Es ist so schön und so offen, mit geiler Aussicht und ja … Einfach nur cool!

Bis dann!

 

 

„It is so beautiful!“
– ein Satz, den wir so oft während unserem Campingtrip am Lake Tahoe gesagt haben!
Und es stimmt einfach! Es war wirklich richtig schön!

Unser Campingtrip begann am Samstag Morgen …
Früh morgens!
Dominik hat bei mir übernachtet und nachdem wir dann um 5.15 Uhr von unserem Wecker geweckt wurden, packten wir die letzten paar Sachen, schnappten uns schnell ein Käse-Sandwich und dann ging´s schon zu Tiago, ein paar Häuser weiter ….
Wir warteten ne Weile und kurze Zeit später kam schon Sophie und Marie-Alix, zwei Franzosinnen, die wir auch schon in der Training School kennen gelernt haben, mit ihrem Auto vorbei! Dann stellte sich aber schon kurz darauf die Frage: „Wer kann am Besten Tetris spielen?“, weil wir einfach so viele Sachen dabei hatten und die natürlich auch ALLE mitgenommen werden mussten :D
Dominik versuchte sein Glück alles zu verstauen, aber letzendlich mussten wir doch alle zusammen die Kofferraumtür zudrücken, damit es überhaupt zugeht :D

Los ging die Fahrt zum Lake Tahoe, ein Naturschutzgebiet mit einem wunderschönen, großen See, der sich ca. 4,5 Stunden von San Francisco befindet …
Die Nícole, wie sie nun mal so ist, wenn  es darum geht, dass sie nicht Fahrer ist, schläft dann erstmal ne Runde, was echt wirklich gut tat! :D

Kurz darauf, als wir auf einem hohen Berg waren, sah man immer mal wieder etwas zwischen den Bäumen hervorblitzen! Etwas Blaues, knallig blau glänzend! Man hörte nur immer wieder ein „Wow!“ von irgendjemanden sagen! Es war echt schön und man kam ihm näher … So nah, dass wir direkt am Wasser entlanggefahren sind … Und das nicht nur ein kurzes Stück – nein! – wir haben fast den kompletten See umrundet – um die 100km! :D
Der Grund dafür war, dass wir auf der Suche nach einem Campingplatz waren …
Ja, wir hatten mal wieder vor zu Campen, aber jeder Campingplatz hatte zu – die Saison ist letzte Woche zu Ende gegangen – verdammt! :(

Nachdem wir dann herausgefunden haben, dass man auch mitten im Gespräch ohne wirklichen Grund und mit hoher Stimme „Oh, that´s a big truck!“ sagen kann (Insider), fuhren wir weiter, bis wir schließlich in Tahoe City gelandet sind, wo wir im Visitor Center nach einem Campingplatz fragten und nach kurzer Zeit auch fündig geworden sind und auf dem Campingplatz unser Zeltplatz suchten – T2 sollte es sein – gefunden! Dann mal nichts wie ran – Zelt aufbauen und etwas zu essen machen stand als erstes auf dem Plan … Die Rollenaufteilung war von vornherein klar – Jungs bauen das Zelt auf und die Mädels chillen und machen nebenbei noch ein paar Sandwiches! :D
Nachdem wir gestärkt waren und auch einigermaßen alles seinen Platz im Zelt oder auf dem Platz hatte, gingen wir zum Strand! Es war wirklich wie im Bilderbuch!
Klares Wasser, aber ultra, wirklich richtig kalt!
Wir chillten uns an den Strand und kurz darauf ließ ich mich dann doch noch überreden und ging ins Wasser – fast komplett! – aber es war höllisch kalt! :/

Zum Abend hin gingen wir noch eine Weile spazieren, um auch den Sonnenuntergang mitzuerleben! Die Ruhe, die Sonne, das Wasser, die Berge und einfach die komplette Langschaft! Da blieb nichts anderes übrig, als einfach mal eine Weile stehen zu bleiben und die Aussicht zu genießen! :)
Kurz darauf gingen wir zu unserem Zeltplatz zurück, wo wir unser Abendessen machten …
Es gab Hamburger, bei denen wir das Fleisch selbstverständlich auf unserem Lagerfeuer brateten … ;) Alle waren hungirg und es war einfach mega lecker! ;)
Kurz darauf trafen wir unsere Nachbarn – links: 4 Amerikaner/innen und rechts: 2 Franzosen, die auf Backpackig Tour sind!
Wir luden sie alle zu uns ein, sodass wir kurz darauf einen großen Kreis um das Lagerfeuer hatten … Es war einfach nur richtig cool – jeder sprach mit jedem über alles, man machte Witze und trank auch ein bisschen was! So stellt man sich Camping vor! ;)

Am nächsten Morgen, nachdem wir nach einer durchfrorten Nacht aufwachten, ging´s ans Frühstück und anschließend machten wir uns auf den Weg zum Visitor Center, da wir vorhatten heute Kayak zu fahren! Wir fanden einen Kayakverleih und kurz darauf fand man uns inmitten des Sees – lachend, rumalbernd! :D
Es hat echt wieder Spaß gemacht, auch wenn man zwischendurch doch noch die ein oder andere kalte Dusche (ein paar Wassertropfen) bekam …

Zurück im Camp machten wir uns ans Lunch – Spaghetti sollte es geben und es wurde auch eine super Mahlzeit! Wir stellten Wasser im Nachbars Lagerfeuer an (weil wir unseren Platz schon morgens verlassen mussten und nur zum Essen vorbeikamen, um die Feuerstelle zu benutzen, auch wenn die Franzosen gerade nicht da waren)…
Nudeln wurden dann mit Fertignudeln und Meatballs aus der Dose vermischt, sodass man auch noch Soße hatte und alle waren zufrieden! Sehr geil! :)

Dann aber, ging es leider wieder Richtung Zuhause …
Leider konnten wir den Franzosen nicht mehr Tschüss sagen, aber wir hinterließen eine oder fünf kurze Nachrichten und dann ging die Fahrt los!
Es warteten wieder mehrere Stunden auf uns, von denen mal wieder die Nícole einige verschlafen hat! :D

Aber es war echt ein richtig cooles Wochenende!
Wir haben uns (fast) alle richtig gut verstanden (Tiago und Dominik hatten zwischendurch sogenannte „Chicken Fights“) und es hat einfach alles gepasst!
Ich würde glatt sagen, dass es das beste Wochenende war, seitdem ich hier in den USA bin! ;)

 

Lake Tahoe

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