„Das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.“

Manchmal ist es schwer den Augenblick selbst zu genießen, weil genau zu dem Zeitpunkt, wenn man denkt, dass man ihn genießen sollte, schwirrt einfach zu viel im Kopf herum. Da ist es mal der vergangene oder der kommende Alltag oder aber einfach irgendwelche Konflikte, die einen noch beschäftigen. Meistens allerdings sind es eher Kleinigkeiten über die man sich nicht so viele Gedanken machen sollte. Ich weiß, dass man es leicht sagen kann, aber dass es meistens schwer umsetzbar ist. Wenn man sich dann allerdings wieder damit beschäftigt, ist es ein innerer Konflikt, der einen wieder davon hindert, den Moment zu genießen. Es ist ein Teufelskreis, aus dem man nur manchmal für ein paar Minuten vielleicht entschwinden kann. Man stellt sich dann manchmal die Frage, ob man aber den Moment wirklich genossen hat, denn zu dem Zeitpunkt, wenn man ihn genießen sollte, kann man es meist gar nicht realisieren. Wenn man aber sich im Nachhinein diese Frage stellt, realisiert man es und wenn man an diesen genauen Moment zurückdenkt, hält man inne und lässt alle vergangenen Eindrücke nochmal revue passieren. Genau dann genießt man nochmal den Moment, den man vielleicht schon früher, zum selben Zeitpunkt, hätte genießen können.
 

So auch an diesem vergangenen Wochenende …
Mit Tiago, Dominik und Samira bin ich nach Monterey gefahren, um einen Kumpel zu besuchen. Man hat gelacht, geweint, getrunken, gequatscht und einfach Spaß zusammen gehabt. Wir haben das Campusleben kennen gelernt und auch die Unterwasserwelt im Monterey Bay Aquarium. Was aber den besonderen Moment an diesem Wochenende darstellte war der Sonntag Abend. Wir waren fast 2 Stunden lang an einer Bridge und haben dem Sonnenuntergang entgegen geschaut.
Und wenn ihr, auch wenn ihr nicht dort wart, dennoch die Aussicht sehen wollt, dann gebe ich euch hier schon mal einen kleinen Anreiz…20141026_174818 (Small)

 

Monterey Trip