März 2015

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Und da stand ich dann plötzlich. Mit meiner am Vortag abgeholten Startnummer. In meiner bequemsten Laufbekleidung. Zwischen unzähligen weiteren Läufern. Es war dunkel- gerade erst 6:22 Uhr. Ganz plötzlich war es still. Eine Stimme erklang durchs Mikrophon. Da war sie dann: Die Amerikanische Nationalhymne! Ich stand im 4. Block – mit ungefähr gleichschnellen Läufern. Ich hörte die Hymne, gesungen von einem älteren Herrn und dann ging es los. Nein, nicht mit dem Lauf! Mit meinen Tränen. Ich hatte Tränen in den Augen, weil ich dachte: ´Wo bin ich hier? Das ist so krass! Ein kleiner Traum geht in Erfüllung! Ich kann es nicht glauben! Weit weg von all meinen Liebsten. Ich bin traurig, aber auch glücklich. Gemischte Gefühle. Es ist so dunkel. Es ist kalt. Warum muss es so früh losgehen? Ich hab Angst was auf mich zukommt. Ich kann es gar nicht fassen – ich bin in San Francisco und werde einfach laufen. Ich will es schaffen! Ich werde es genießen!` Ich unterdrückte meine Tränen. Schaute nach unten auf den Boden oder einfach geradeaus. Keiner sollte sehen, dass ich fast am Weinen bin. Ich habe den Moment genossen. Einfach inne gehalten. Doch dann ging es ganz schnell. Ich schaute auf die Uhr. Es war 6.30 Uhr. Ich hörte es wurde runtergezählt. Von 10 bis 1. Und zack, die ersten Läufer waren weg. Es ging für mich ein paar Schritte vorwärts. Näher zum Start. Die Aufregung stieg. Kurz darauf: Die nächsten Läufer liefen davon. Es ging noch näher. Und noch einmal, bis ich hörte: „Next start is for correl 4!“ Ich hörte genau hin – …,3,2,1 – es war soweit! Ich drückte den Startbutton meiner Laufuhr und lief los! Suchte am rechten Rand noch Samira, die geduldig wartete. Winkte ihr zu und entfernte mich vom Startbereich. Es lief sich locker. Die Straße war breit und man weichte Läufern aus. ´Läuft meine Uhr? Ja. Es geht also los!` Es war immer noch dunkel. Die ersten Meter waren geschafft! Nach 600 Metern die erste Abbiegung. Nach rechts. Was ich dort sah, überraschte mich. Es ging steil nach oben! Ein großer Berg wartete und ich sah die Läufer, die sich langsam hocharbeiteten. Manche von ihnen mussten schon gehen. Ich war noch am Anfang des Berges, aber ich schaffte es! Schritt für Schritt ging es hoch. Ich hörte auf meinen Atem und dachte: ´Krass, ich atme schon so wie nach einem 5km Lauf!` Ich war überrascht. Doch fand es auch lustig. Es ging hoch. Ich hörte Musik und freute mich! Etwas Motivation! Ein Mann hielt eine Musikbox in der Hand und lief! Ich überlegte kurz, ob ich mich an ihm halten sollte, aber er war mir etwas zu langsam. Ich lief mit meinem Tempo weiter. Als man oben war, ging es auch schon wieder runter. In einer Linkskurve befand sich eine Hippie-Selfie-Station, wo einige Läufer anhielten. Sie machten Fotos und liefen dann weiter. Ich lief um die Linkskurve und sah wieder, dass es hochging. Hoch, etwas geradeaus, wieder hoch und wieder geradeaus durch irgendwelche Siedlungen. Am höchsten Punkt die nächste Rechtskurve – ca. 90 Grad und es ging steil nach unten. Der Ausblick war richtig schön: Auf die Dächer San Franciscos! Ich musste etwas bremsen. Es ging sehr steil runter. Dennoch überholte ich ein paar Läufer. Man war wieder auf Punkt 0, so wie man gestartet ist. Man lief weiter, ruhig, bis ich plötzlich etwas sah, was mich wieder überraschte. Ein großes Tor, wo irgendwas mit „Big Hill – You can do it!“ darauf stand. Ich wunderte mich. ´Was sollte das heißen?` Es war nur eine leichte Steigung – dachte ich. Die Gedanken schwirrten umher. Was sollte das mit dieser Aufschrift? Wenn es so weiter geht, dann schaffe ich auch den „Big Hill“ locker! Dachte ich wieder. Denn so locker war es nicht! Ich merkte schon schnell, dass die leichte Steigung nur ein erster kleiner Schritt ist. Es ging steiler hinauf. Immer höher. Man sah nicht, wo es endet. Schilder am Rande motivierten die Läufer. Alle 200 Meter ein Schild mit Aufschriften wie „You were down there and now you are already here! A hill is like a breakup, in time you´ll get over it! When it goes up, it has to go down!“ Die Schilder motivierten mich und ich wusste, das hier ist krass! Bestimmt die steilste Steigung! Und so war es auch. Man lief weiter hinauf und sah immer noch nicht, wo es enden würde. Um die Kurve und noch höher. Und noch höher. Links das Meer, rechts irgendwelche Häuser und vorne nur ein Berg, der auf einen wartete. Ich lief in Ruhe weiter. Einige Läufer spazierten hoch, machten Selfies. Ich winkte in einige Kameras und hatte Spaß. Versuchte aber dennoch mein Tempo beizubehalten. Lief ruhig. Ganz langsam. Schritt für Schritt. Dann plötzlich hatte es ein Ende! Es wartete ein weiteres Tor für die Läufer. „You´ve conquered the hill!“ ´Juhu`, dachte ich, ´Ich hab´s geschafft!` Es warteten viele Leute da oben auf uns. Sie applaudierten. Sie freuten sich für uns. Und ich freute mich auch! Ein kurzer Blick nach hinten verriet mir, was ich soeben geschafft habe. Wow! Was ´ne Aussicht! Krass! Vorne sah man die Golden Gate Bridge. Links das Meer und hinter mir all die Läufer, die auf ihren Triumph am Berg hinarbeiteten. Auch sie werden es schaffen! Ich lief weiter. War froh es geschafft zu haben. Dann ging es wieder steil runter. Sehr steil, sodass man wieder auf dem „Nullpunkt“ war, wie man auch gestartet ist. Ich wusste was mir jetzt bevorstand und ich freute mich darauf. Die Golden Gate Bridge! Ich wusste wo ich mich befinde und wie ich darauf komme. Ich schaute nach vorne. Da war sie. Mit einer scharfen Rechtskurve war ich endlich drauf! Doch was war das?! Ein schneller Läufer kam mir entgegen! Ich freute mich, denn ich wusste: Das war der Schnellste des gesamten Laufes! Der Erste! Ich passierte den ersten, wie auch den zweiten, dritten, vierten … Es war eine Wendepunkt-Strecke. Nach den ersten paar Schritten auf der Bridge musste ich erstmal tief durchatmen. Ah, ich bin drauf!Ich wusste, es standen jetzt 2,727km mir bevor! Nur geradeaus. Es wurden extra 3 Bahnen gesperrt, ganz rechts die Läufer, die wiederkommen, die links daneben für die, die den ersten Weg laufen und die nächste zur Absicherung. Ich lief in einem großen Läuferfeld. Rechts kamen nur vereinzelt ein paar Läufer wieder – das waren die Ersten … Ich lief und wich aus. Lief weiter und wich wieder aus. So ging es die ganze Zeit. Es waren die ganzen Läufer-Touris, die anhielten und erstmal Fotos machten – überwiegend Selfies. War etwas nervig, aber ich gönnte denen den Spaß und lief auch in ein paar Kameras. Bei der Hälfte der Brücke schaute ich nach rechts. Wow! Das war der Sonnenaufgang! Richtig schön die ersten Sonnenstrahlen am Morgen hautnah bei geiler Atmosphäre mitzunehmen. Ich genoss es sehr. Und lief weiter. Ich näherte mich dem Ende der Brücke, als immer mehr Läufer auf der ersten Bahn wieder zurückliefen. Man hatte einen guten Überblick über die Läufer, die vor mir waren. Plötzlich sah ich einen Pace-Maker – 1:45 Stunden sagte das Schild. Ich schaute auf den Läufer und ja, es war jemand, den ich kannte! Es war unser damaliger Nachbar, mit dem ich öfters über Läufe rede und auch bei der Messe etwas gequatscht habe. Als ich ihn sah, überlegte ich. Wie sah es mit meiner Zeit aus? Ich hatte noch ein paar hundert Meter auf der Brücke und auch der Wendepunkt-Bereich beim Aussichtspunkt fehlte mir. Ich lief mit meinem Tempo weiter, aber mein Blick fiel nach rechts auf die Läufer, die wieder zurück liefen. Konnte ich den Pace-Maker 2:00 Stunden sehen, an den ich mich eigentlich anhängen wollte?! Hab ich ihn gesehen?! Ja? Nein? Bin mir nicht sicher … Ich lief weiter und war froh, das Ende der Bridge erreicht zu haben. Jetzt ging es um den Aussichtspunkt herum. Ich hörte Musik und freute mich. Eine Band stand dort und hatte eine geile Aussicht auf die Läufer, die vorbei liefen, die Golden Gate Bridge und die Skyline von San Francisco. Sie spielten etwas Rockiges. Ich lief vorbei, nahm die Musik in mir auf, doch nach wenigen Sekunden war auch davon nichts mehr zu hören. Es ging weiter und wieder los, auf die Golden Gate Bridge! Wo vorher noch die vereinzelten Läufer vorbei liefen, war nun ich mit all den weiteren Läufern im großen Feld. Und auch auf der anderen Spur waren viele Läufer und hab ich mich jetzt getäuscht oder was sah ich da?! Den Pace-Maker für die 2:00 Stunden-Marke?! Na, ich weiß nicht, bin mir nicht sicher … Mein Blick fiel fast durchgehend auf die andere Spur und ich sah den Läufern zu, die gerade auf dem Hinweg waren. Ich sah vereinzelt auch die weiteren Pace-Maker, die ich wirklich wahr nahm und lief einfach in meinem Tempo weiter. Ich lief und lief und wusste, was mich erwartet, wenn ich wieder herunter bin. Ich dachte über vieles nach, als ich auf der Golden Gate Bridge war – auch über diesen Blogeintrag. Ich muss sagen, er wird so, wie ich ihn mir vorgestellt habe! Dann, endlich machte ich den letzten Schritt auf der Brücke! Und es ging mit einer scharfen Kurve zunächst nach links und kurz darauf steil runter nach rechts. Was sah ich da wieder?! Die Läufer, die noch auf die Brücke laufen mussten, konnten es nicht mehr! Die Brücke wurde wieder geschlossen und die Läufer woanders entlang verleitet. Schade für die Läufer … Aber sie müssen bald wieder die Bridge für die Autos öffnen. Auf mich wartete jetzt ein etwas langweiligeres Stück – Crissy Field. Es war eine ziemlich lange gerade Strecke. Sie war flach, was ich dachte, dass es gut wäre, aber ich habe mich getäuscht. Es war ziemlich anstrengend! Ich lief und lief. Kannte schon die Gegend, weil ich hier schon mal an einem 5km Lauf teilgenommen habe. Es war etwas langweilig. Man entfernte sich von der Golden Gate Bridge. Sie fiel in den Hintergrund. Auch als der Fotograf unbemerkt seitlich Fotos von den Läufern gemacht hat. Ich hab ihn gesehen und natürlich gepost. Ein bisschen Spaß muss man doch auch haben. Kurz darauf eine nächste Attraktion: Ein großer Flachbild-Fernseher, wo man selbst zu sehen war! Ich winkte in die Kameras, es waren zwar kaum Leute dort, aber es war cool sich selbst zu sehen. Ich winkte nach links, nach rechs, machte einen Flieger und und und. Doch auch das war nur von kurzer Dauer. Es ging weiter. Flach. Ich überlegte und rechnete nach, als ich die 10 Meilen-Marke sah. Ich wusse es warteten noch 3 Meilen und irgendwas auf mich. Ich schaute auf die Uhr und wunderte mich, dass ich so schnell war. Ich überlegte kurz wie viel noch fehlte und ob ich meine Bestzeit von 1:59 Stunden knacken könnte. Ich dachte nach und schöpfte neue Energie! Wie geil das einfach wäre hier eine neue Bestzeit hinzulegen?! Aber ich wollte mich nicht unter Druck setzen und lief in meinem Tempo weiter. Ich wollte es einfach genießen! Und das tat ich auch! Endlich, ich näherte mich wieder etwas dem Zentrum. Es fingen auch die Hügel an und ich freute mich darüber! Endlich wieder etwas „Action“ im Lauf – überlegte ich. Es ging wieder hinauf. Immer wieder. Aber ich wusste ich nähere mich der Innenstadt. Und dem Ziel! Ich freute mich. Es dauert nicht mehr lange, dann habe ich es geschafft! Doch dann … Wie ich es öfters bei Laufveranstaltungen habe, zog es mich auf Toilette! Sollte ich noch eben in einem Häuschen verschwinden?! Oder kann ich es doch noch aushalten?! Ich passierte das erste Dixie-Häuschen und lief daran vorbei. Ich lief weiter, doch es wurde noch dringender, sobald ich daran dachte. Ich wollte nicht darüber nachdenken und überlegte, was mich im Ziel erwarten würde. Wie froh ich sein werde, bald dort anzukommen und es geschafft zu haben. Mit meiner Blase wurde es aber nicht besser – eher schlimmer, denn die Vorfreude und das Adrenalin kam dazu! Ich konnte nicht mehr und war froh, als ich von weiten ein Häuschen sah. Doch es verschwand gerade noch ein Mann darin. Ich dachte, es wäre perfekt, denn bis ich dort ankomme, würde er wieder rauskommen. Getäuscht! Ich ging dorthin und obwohl ich wusste, dass dort jemand ist, versuchte ich die Tür zu öffnen. Geschlossen – natürlich! Ich war etwas nervös und konnte ein etwas lauteres „Come on!“ nicht enthalten. Kurz darauf öffnete sich die Tür und ein Polizist kam heraus! Ups! Na egal! Ich flitzte eben rein und so schnell wie ich reinkam, war ich auch wieder raus – raus bei meinen Mitläufern. Es ging einen steilen Berg hoch – Kilometer 18. Gleich bin ich da. Auf die Uhr schaute ich nur sehr selten. Es war flach und wieder hoch und flach und wieder hoch. Und dann?! Während die Läufer vor mir weiter hoch liefen, musste ich nach rechts abbiegen und mich dort dem Berg zuwenden. Es wurde die andere Strecke gesperrt, damit die Autos auch vorbeifahren konnten. Somit war ich kurzzeitig fast Erste! Hahaha! So fühlte es sich jedenfalls an. Es war anstrengend! Verdammt anstrengend und ich war langsam! Ziemlich langsam! Einige Läufer gingen den Berg hoch und waren genauso schnell wie ich lief. Aber gehen wollte ich einfach nicht! Nein! Ich versuchte stark zu bleiben und schaffte es! Ja! Ich hab es geschafft! Ich war oben auf dem hohen Berg und ich kam näher und näher. Ich hörte schon Stimmen durch´s Mikrophon! Ja! Und es ging runter! Einfach nach unten – die ganze Zeit geradeaus! Und ich wunderte mich, als immer mehr Menschen am Rand standen und anfeuerten! Ich kam näher! Ich fragte mich, ob ich noch irgendwo abbiegen muss, oder einfach geradeaus laufen muss. Nicht zu viel nachdenken, Nicole! Ich genoss es weiter! Eine Band in der Mitte der Strecke, die ich rechts passierte und weiter runter. Und da sah ich es! Das Ziel! Ein großes Tor mit der Aufschrift „Finish!“. Jaaa! Ich schaute nach links und recht zu den anfeuernden Menschen und fand Samira! Winkte in ihre Kamera und genoss den Moment einfach dort zu sein! Ich schaute auf die Uhr, die etwas mit 2:06 Stunden sagte, aber das war nicht meine richtige Zeit! Das war mir bei dem Moment auch einfach egal! Ich lief weiter! Lief mit ausgestreckten Armen durch das Finish und hatte es geschafft! Ja! Ich bin angekommen! Ich freute mich so! Fotografen schossen das ein oder andere Foto von mir und ich konnte es einfach nicht fassen! Ich war immer noch fit! Ich fühlte mich einfach gut! Ich habe es geschafft und war einfach glücklich! Vor allem als eine Frau mir die Medaille gab! Die schönste Medaille bei dem besten Lauf! Ich muss echt sagen, dass es mein bislang schönster Lauf war! Es war einfach der Hammer und ich war einfach überglücklich!

Finished in: 2:02:40 Stunden – Yeah! Ein großer Erfolg für mich!!! :)

 

Zu den Fotos:

Rock´N Roll 1/2 Marathon San Francisco

Zu meinen Ergebnissen und den online Fotos:

http://running.competitor.com/cgiresults?eId=70&eiId=232&seId=806&pId=85012

Mal ein etwas anderer Beitrag würde ich sagen …
Sonst schreibe ich ja immer was ich so schönes hier so erlebe, aber ich möchte euch jetzt mal hier kurz zusammenfassen, warum ich genau jetzt einfach ziemlich frustriert, nicht wirklich glücklich mit meiner Gastfamilie und manchmal einfach fertig mit den Nerven bin ….
In letzter Zeit gab es wirklich viele Situationen, die mich einfach fertig gemacht haben …
Ich möchte euch einen kurzen Einblick in mein AuPair-Leben geben:

  • Heute hatte meine Gastmama einen Termin bei ihrem Therapeuten, wo sie auch die Kinder mitgenommen hat -geplant war, dass nur die Ältere mitkommt, aber die Kleine hat dann so geschrien, dass sie sie auch einfach mitgenommen hat. Ich sollte in der Zwischenzeit schon mal zum nahegelegenen Restaurant fahren und dort auf sie warten, weil es eigentlich nur 15 Minuten dauert … Ich bin also um 18 Uhr zum Restaurant hingefahren, habe einen Tisch für 4 Personen bekommen und wartete … Da ich um 19 Uhr zu meinem College fahren musste, weil meine Unterrichtsstunde um 19.30 Uhr anfing und auch, weil ich mir etwas blöd vorkam in einem Restaurant zu sitzen und so lange nichts zu bestellen, bestellte ich nach einer halben Stunde mal eben Bruschetta … Ich saß da, wartete auf mein Dinner und auf meine Gastfamilie … Ich kam mir echt doof vor, alle um mich herum belegten ihre Plätze, bestellten, bekam essen und waren glücklich und ich saß da einfach nur so an einem leeren Tisch … Nach kurzer Zeit bekam ich mein Dinner, begann zu essen und endlich um 18.45 Uhr kam auch meine Gastfamilie … Anstatt erstmal „Hi!“ zu sagen kam von der Kleinen: „Ich will nicht neben Nicole sitzen!“ (sie kam auf den Schoß meiner Gastmama – ich saß auf meiner Seite alleine) … Meine Gastmama sagte nur: „Gut, dass du schon bestellt hast! Ich wollte dir auch noch geschrieben haben.“ Ich aß in Ruhe weiter, die Ältere holte ihr iPad raus, die Kleine hatte nen Laptop vor´m Gesicht, meine Gastmama fragte nach dem Wifi-Passwort und machte etwas mit dem Laptop … Alle waren beschäftigt und ich war etwas enttäuscht! Keiner hat mit mir geredet … Deshalb war ich auch echt froh gegen 19 Uhr das Restaurant wieder zu verlassen! Was die anderen dort dachten, weiß ich nicht – da wartet jemand 45 Minuten lang und wird dann einfach links liegen gelassen …
    Ich wollte einfach nur weg! 🙁
  • Da fahre ich heute von meiner Pianostunde wieder zurück und bekomme mehrere Nachrichten von meiner Gastmama zugeschickt … Sie fragt, ob ich heute die Hunde gefüttert habe … Doch da ich gerade dann nicht antworten konnte, weil ich am Autofahren war, kam kurz danach von ihr die Nachricht: „Auch egal! Ich kenne die Antwort!“ … Fand es ziemlich traurig und war auch etwas sauer wie abwertend sie mich behandelt … 🙁
    Nachher gehts dann weiter: Sie ist in ihrem Schlafzimmer, ich bin in meinem und wir schreiben uns per SMS – sie schreibt, dass die Ältere und ihre Freundin heute bei ihrem Playdate-Treffen alle Cookies aufgegessen haben, die sie so gerne isst… Zudem schreibt sie, dass sie noch das ganze Popcorn und alle weiteren Süßigkeiten aufgegessen haben … Und ich denke nur: „Schön, und was soll ich jetzt damit?!“ 🙁
  • Heute Morgen: Wir müssen das Haus um 8:15 Uhr verlassen, damit alle rechtzeitig zur Schule kommen … Ich bin ab 7.45 Uhr in der Küche tätig, dachte mir mal, dass ich mal wieder Pancakes für die Kleine mache, was etwas aufwändiger ist als Bagels und weil sie diese aufgrund von Zeitmangel nicht so oft gegessen hat … Um 8 Uhr gehe ich runter, ob nachzusehen, ob die Kids wirklich, wie schon vorher vermutet, wach sind … Gehe ins Schlafzimmer von meiner Gastmama und da sind die Beiden schon fertig angezogen und gucken irgendeinen Film auf´m iPad … Ich hab nur gesagt, dass wir bald gehen müssen, woraufhin meine Gastmama meite „Oh ja! Sie müssen ja noch frühstücken!“ Wir dann hochgegangen, die Kleine hat gesehen, dass ich Pancakes für sie gemacht habe, die sie immer so gerne isst und sie sagte nur: „Ich hasse Pancakes! Ich mag keine Pancakes mehr!“ Es war dann auch schon 8.10 Uhr – meine Gastmama schaute mich nur an und an ihrem auffordenden Blick sah ich nur was sie dachte: „Nicole, mach ihr nochmal eben ein Bagel! Sie muss ja was essen!“ – Anstatt mal konsequent zu sein und zu sagen, dass es nichts anderes als ihre „früher“ heiß geliebten Pancakes gibt! 🙁
  • Gestern waren wir im Restaurant zum Dinner essen und folgende Situation (ähnlich wie heute): … meine Gastmama ist am Telefon,
    … die Ältere ist am Laptop,
    … die Kleine ist am iPad
    … und ich fühle mich überflüssig! 🙁
  • Etwas von vor ein paar Tagen: Ich war an einem Wochenende nicht im Haus, weil ich den Camping-Trip gemacht habe … Genau dann ist meine Gastfamilie für 3 Tage auch nach Ojai gefahren … Als ich wiedergekommen bin, war meine Gastfamilie noch nicht da, weil sie erst am darauffolgenden Tag wiederkommen sollten … Ich näher mich dem Haus und merke, dass die eine von drei Türen offen ist! Während zwei Tagen hätte also jeder in das Haus gehen können und keiner hätte es gemerkt (weil es ja leer stand) … Etwas ängstlich, dass jemand dort sein könnte, ging ich hinein und machte erstmal alle Türen dicht! Ich ging in die Küche und was fand ich dort?! Natürlich Chaos pur, was aber normal ist, und zudem stand noch die Tür der Tiefkühltruhe offen! Alles war aufgetaut! 🙁

 

> Konsequentes Verhalten?! Hat meine Gastmama nicht!
> Geregelte Abläufe/ Rituale?! Gibt es nicht!
> Zeit für ihre Kinder nehmen?! Kennt meine Gastmama nicht!
> Schönes, friedliches Familienleben?! Fast schon Fremdwort hier!

… Ja so, genau so läuft es!
Und ich bin dann nur diejenige,
die etwas falsch macht,
die die Böse ist, weil sie versucht etwas hier zu ändern (hab´s aber auch schon aufgegeben),
die Taxifahrerin, die auch ihre Gastmama mal abends zum Liquore Geschäft fahren muss
und einfach diejenige, die immer und überall spontan einspringen muss! 🙁

 

So, jetzt habt ihr ein bisschen was von meinem auch ziemlich deprimierten Leben hier als AuPair kennen gelernt! Wer sich denkt, dass man sich nur ein bisschen um die Kinder kümmern muss und ansonsten reisen und Spaß haben kann, der hat sich deutlich getäuscht!
Ich musste das jetzt gerade hier einfach mal loswerden und ich muss sagen, dass es auch mal richtig gut tat! 🙂

 

… und dann und dann …
heißt es für mich „Rock´N Roll“ und zwar beim Rock´N Roll Halfmarthon in San Franciscoooo!!!

Am Sonntag ist es soweit! Mein zweiter „offizieller“ Halbmarathon in meiner Läuferkarriere!
Ich freu mich drauf und es wird einfach richtig cool!
Es wird eine riesen Veranstaltung! Schon im letzten Jahr waren es genau 17.115 Läufer!

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Vorfreude und Aufregung steigt, aber bis dahin heißt es erstmal:
Einigermaßen fit bleiben, dennoch nicht übertreiben und erstmal die Arbeitswoche überstehen! 😉

Wünsche Euch allen einen schönen Start in die Woche! 🙂 🙂

Ich sitze jetzt gerade hier, es ist Samstagabend ca. 20 Uhr und wartete darauf, dass meine liebe Freundin Samira ihre Kids ins Bett gebracht hat …
Denn wenn sie endlich schlafen und Samira Nachtschicht schieben muss, dann komme ich doch liebend gerne vorbei, um ihr noch etwas Gesellschaft zu leisten und uns den einen oder anderen Film anzugucken! 😉

Nun, jetzt warte ich hier und denke mir so: Warum zeige ich euch nicht mal ein paar neue Fotos von dem, was ich heute, nachdem ich zunächst am Morgen gearbeitet habe, später dann mit Samira so gesehen habe?! Hier kommen mal ein paar neue Eindrücke! 😉
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So, jetzt geht’s aber los! Ich bin schon spät dran!
Denn es wartet nicht nur ein entspannter Mädels-Movie-Abend, sondern auch ein leckerer Käsekuchen auf mich! Mnjamjamjam! 🙂

Ich wollte hier auch noch einmal ein ganz großes Dankeschön an meine Familie und meine Freunde aussprechen, die mir gestern aufmunternde Worte geschrieben haben … Ich war gestern aufgrund der ganzen Geldsache beim Gericht echt etwas „down“ und es tat wirklich gut zu hören, dass ihr an mich glaubt! Ihr habt gesagt, dass Geld nicht alles ist und dass doch das Wichtigste ist, dass es einem gut geht! Und es ist einfach wahr!  Es hat mir wirklich sehr geholfen und es ist immer eine Erinnerungsstütze, wenn ich an die Summe denke, die ich losgeworden bin … Und es stimmt einfach: Geld ist nicht alles!

Ich danke euch wirklich sehr!
Ich hab euch einfach lieb!

 

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>>> Happy St. Patrick´s Day to everybody!!! <<<

Man hört immer, dass der 17.März in Amerika größer gefeiert wird, als bei uns in Deutschland und ich kann euch jetzt sagen, dass das absolut stimmt! 😀
Was mir meine Große gestern schon gesagt hat, ist:
„Don´t forget to wear something green tomorrow!“ 😀
Und jetzt weiß ich auch warum!
Denn wenn du nichts Grünes trägst, wirst du einmal gepunched (also einmal leicht gehauen)!
Hahaha! Crazy Americans! 😀
Zudem kann ich euch sagen, dass es größer gefeiert wird, weil es schon am Samstag in San Francisco eine große St. Patrick´s Day Parade gab, wo ich mit meinem Auto mitten drin im ganzen Tumult war, weil es dann ja zum Campingtrip gehen sollte! Hahaha! 😀

Also nochmal: Happy St. Patrick´s Day!
Und vor allem meinem lieben Bruder: Alles alles Liebe zum Namenstag! 🙂 🙂 🙂

Kurze Erinnerungsstütze: Ich wurde vor ca. einem Monat von der Polizei angehalten, weil ich bei einer rot blinkenden Ampel nicht komplett zum Stehen gekommen bin… Ich weiß nicht, ob ich euch das hier schon geschrieben habe, aber ich habe vor einigen Wochen dann auch einen Brief vom Gericht bekommen, auf dem stand, wann ich meinen Gerichtstermin habe und auch der Betrag der Geldstrafe stand darauf geschrieben … Als ich den Brief geöffnet habe, war ich ehrlich gesagt geschockt! Sage und schreibe $489 wollen die dafür haben! Es stand auch noch darauf, dass ich drei verschiedene Optionen habe:
1. Du erscheinst beim Gerichtstermin
2. Du zahlst den Betrag von $489 oder
3. Du sagst du bist unschuldig, wodurch ein Gerichtsprozess eingeleitet wird.

Ich habe mich für Option 1 entschieden, da ich dachte, dass ich es in irgendeiner Weise, obwohl ich eindeutig schuldig bin und es auch zugeben wollte, erklären wollte und dadurch gehofft habe, dass die Summe kleiner wird … Doch es kam anders … Lest es selbst! 😉

Heute war es dann endlich soweit! Der Gerichtstermin stand bevor! 🙁
Ich kann euch sagen, dass ich, obwohl ich gestern erst relativ spät zurück gekommen bin und auch ziemlich müde war, nicht wirklich schlafen konnte …
Schon gestern kreisten meine Gedanken größtenteils um den bevorstehenden Gerichtstermin und auch in der Nacht wurde es nicht besser … Ich wachte jede Stunde auf, weil ich einfach Angst hatte, dass ich verschlafen würde …
Gegen 6.30 Uhr stand ich dann letzendlich auf und machte mir selbst sogar noch etwas Stress, weil ich total Angst hatte, dass ich zu spät kommen würde … Geplant um 7 Uhr, fuhr ich um 7.10 Uhr dann endlich von Zuhause los – Richtung Marin County Superior Court in San Rafael …

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Nach ca. 25 Minuten Fahrt und nachdem ich erstmal das Gebäude verpasst habe, weil ich dachte, es sei ein Hotel, war ich dort! Bevor ich das Gebäude betrat, atmete ich noch einmal tief die frische Luft ein, schrieb meinen Liebsten, dass es jetzt losgeht und dann war es soweit … Ich wusste, dass ich in Raum C10 musste und nachdem ich dann erstmal einen Stockwerk höher gefahren bin, wartete erstmal ein Security Check auf mich … Soweit war dann erstmal alles gut! Ich ging um die Ecke und sah, dass sich dort um die 6 Typen befanden, die auf etwas warteten – sie waren dabei irgendwas mit dem Handy zu machen, waren am Musik hören und so weiter – ich wusste, es ist eher chillig! 😉 Ich sah mich um und wusste auch kurz darauf, worauf die Typen warteten … Alle mussten zum Raum C10 – so wie ich! Das bedeutete dann auch für mich erstmal warten, weil auf meinem Brief vom Gericht auch stand, dass ich erst zu 8 Uhr dort sein muss … Ich setzte mich zu denen, zuckte mein Handy und schrieb dann auch schon mal meinen Liebsten, was es denn bislang neues gab … Gegen 7.55 Uhr standen plötzlich alle Leute auf (es sind auch schon mehr geworden und ich war nicht mehr das einzige Mädel) und stellten sich in eine Reihe vor den Raum … Pünktlich um 8 Uhr gingen die Rolläden auf und schließlich öffnete sich dann auch die Tür … Was ich dort sah hat mich etwas überrascht … Ich habe es mir etwas anders vorgestellt … Es gab dort zwei Schalter, wo sich jeweils eine Frau dahinter befand, die von jedem einzeln den Brief entgegenahm und kurz mit der Person darüber sprach … Als ich an der Reihe war, trat ich vor, gab ihr meinen Brief durch den Schlitz und sie fragte mich, was ich denn damit vorhabe … Ich sagte ihr, dass ich das wohl gerne irgendwie erklären würde, woraufhin sie mich wiederrum fragte, inwiefern ich es denn erklären möchte …. Sie fragte weiter, ob ich schuldig bin oder nicht und ich sagte ihr, dass ich schuldig sei, woraufhin sie mir sagte, dass ich dann diesen Betrag zahlen muss. Wenn ich sagen würde, dass ich unschuldig sei, würde ein Gerichtsprozess eingeleitet werden … Sie erklärte mir weiter (was ich zunächst nicht wirklich verstand), dass ich auch an einer Traffic School teilnehmen muss (die man online machen kann), um keine Punkte (wie bei Flensburg) zu bekommen, wozu ich auch einfach nur noch nickte … Ich war einfach nur enttäuscht … Sie sagte mir den Endbetrag von $542 und ich war einfach nur geknickt … Hmm, das Einzige was mir dann noch übrig blieb war zu sagen: „Okay, do you accept cash?!“ Ich bezahlte und verließ auch schon nach wenigen Minuten das Gebäude, setzte mich ins Auto und dort fingen dann die Tränen an zu fließen …. 🙁

An diesem Tag war ich einfach nur noch fertig, fertig mit den Nerven und
hatte alles nur noch satt!
$542 ist einfach hammer viel Geld – genau 400€ – fast 3 Wochen arbeiten …
Und man hätte dafür schon so viel kriegen können –
man hätte dafür nach Hause fliegen können –
man hätte dafür nach Hawaii fliegen können …

Hätte, hätte, hätte …. 🙁
Ich muss jetzt auf so einiges verzichten, was ich vielleicht noch vorhatte, aber ich will am liebsten diesen Tag aus dem Kalender streichen und so schnell wie möglich vergessen, wie viel Geld ich von einer Minute auf die ander verloren habe ….

Time for a new Camping Trip! Santa Cruz!!!

Ach, darauf habe ich schon lange gewartet! Auf einen neuen Camping-Trip irgendwo hin!
Und endlich hat es geklappt! Super Wetter, Wochenende, Freunde, die Zeit haben … Perfekt!

Nachdem Samira ihre Prüfung geschrieben hatte, Dominik und ich zu Ende gearbeitet haben und Tiago und Valentin vom morgendlichen Surfen wiedergekommen sind, war es soweit!
Mit meinem voll zugepackten Auto ging es Richtung Süüüüden! :)
Zwar nicht wirklich weit, aber immerhin ca. 2 Stunden Fahrt …
Da es noch nicht möglich war einen Campingplatz zu reservieren, weil die Campingsaison erst ärgerlicherweise offiziell am Montag beginnt, hat Dominik die Mühe gemacht und hat ein paar herausgesucht, die wir zunächst ansteuerten … Es lautete nämlich das Prinzip: „First come, first serve!“ Wir fuhren also Richtung Half Moon Bay, aber der Campingplatz, zu dem wir eigentlich hinwollten, „under construction“ ist, ging es weiter … Wir fuhren von einem zum nächsten und wieder zum Nächsten – leider war alles ausgebucht – „Sold out!“ … Dennoch fuhren wir auf einige drauf und dachten auch schon daran uns illegal irgendwo hinzustellen, da einige Plätze noch frei waren, aber doch irgendwie reserviert waren, was aber irgendwie nicht möglich war, aber leider hat der Platzwart uns dieses verboten … Es blieb uns dann nichts anderes übrig, als wieder weiter zu fahren … Es war dann auch schon ca. 19 Uhr und auch schon ziemlich dunkel, als wir den nächsten „Luxus“-Campingplatz ansteuerten! Luxus, weil er einfach ganz anders aussah, als die anderen – ganz viele Lichter, mit Pool, viele Leute, ziemlich schön! Die Jungs gingen zur Rezeption, um nachzufragen, ob es einen freien Platz gibt, während Samira und ich das Auto parkten … Doch lange ließen wir die Jungs dort nicht allein, denn wir dachten uns nur so, dass es vielleicht doch besser ist, wenn wir uns dort als Mädchen zeigen lassen …
(Jungs, nichts gegen euch! ;) ) …
Und ja, wir hatten Glück! Sie hatten noch Plätze frei! Allerdings war dort ein Haken – es kostete $52 (Rabatt ist schon mit drin) … Es war schon ziemlich teuer, wenn die anderen Plätze im Vergleich nur $10 oder $15 kosten, aber was soll´s!? Wir mussten ja irgendwo schlafen und es war auch schon kurz vor 21 Uhr … Wir „checkten“ ein, bekamen unsere Platznummer und fuhren auf den Platz, der uns verschrieben wurde … Als wir sahen, wen wir links und rechts als Nachbarn hatten, waren wir etwas enttäuscht! KINDER !!! Ahhh! Dabei wollten wir doch eine Pause von Kindern haben! :( Kurze Zeit darauf, erfuhren wir aber, dass die einen Nachbarn sogar Deutsche sind und als sie sogar vorschlugen, falls wir nicht 21 sind, uns noch Alkohol zu besorgen, waren sie sogar ziemlich sympathisch! Hahaha! :D
Nun ging es aber erstmal ans Zelt aufbauen! Die Jungs machten sich an die Arbeit, während Samira und ich uns erstmal auf die Toilette verdrückten und die Gegend erkundeten… Später ging´s ans Feuer machen und lecker Burger braten, anschließend noch S´mores (Marshmallows mit Schokolade und Crackers) und somit hatten wir dann doch noch einen gemütlichen Abend …

Am nächsten Morgen, nachdem wir eigentlich vorhatten den Sonnenaufgang zu sehen, den wir aufgrund unserer Verschlafenheit leider verpassten (außer Valentin, er hat es gesehen), ging es ans Frühstück machen, Zelt abbauen, alles zusammenpacken und in Kofferraum verstauen und erstmal an den nahegelegenen Beach – Manresa Beach … Wir spazierten ein bisschen entlang, sahen den großen Wellen zu und machten uns schon wieder kurz darauf auf den Weg, denn heute sollte es noch nach Santa Cruz zum Boardwalk gehen! Obwohl Dominik, Tiago und ich dort bereits schon einmal waren, wollten auch wir dort nochmal hin, weil es dort einfach ziemlich cool ist … Da Valentin und Samira dort noch nicht waren, zeigten wir ihnen den Boardwalk und chillten uns erstmal an den Beach, wo wir einfach entspannten, unsere Sandwiches aßen und einfach noch für eine Weile die Augen schlossen … Doch die ganze Zeit chillen kann man ja auch nicht – zwei Stunden ist genug! ;) Wir machten uns auf zum Boardwalk, wo Samira, Valentin und ich uns dazu entschlossen noch in zwei Attraktionen zu gehen und zwar in den Freien Fall und die „gelbe“ Achterbahn (keine Ahnung wie sie nochmal hieß^^) … Im Freien Fall sicherten wir uns die besten Plätze – die Plätze mit Blick auf´s Meer! ;)
Und es war echt wohl wieder cool ne Runde mitzufahren! :D
Schließlich war es aber auch schon fast 16 Uhr und wir überlegten uns noch irgendwo den Sonnenuntergang zu sehen … Nachdem wir einen kurzen Stop bei Jack in the Box hatten, suchte ich einen ganz netten, nahegelegenen Ort aus, um noch die letzen Sonnenstrahlen zu sehen … Am Natural Bridges State Beach genossen wir noch etwas die Aussicht und dann ging es zurück Richtung San Francisco!!! ;)

Fotos:

Camping Santa Cruz

Es ist wieder soweit!
7 Wochen Classes sind zu Ende … 🙂

Vor 7 Wochen hat es angefangen – ein neues Semester!
Ich hatte mich für Tennis- und Pianounterricht angemeldet und heute bzw. jetzt gerade sind beide Classes zu Ende gegangen …

Ich muss sagen, dass ich an beiden wirklich viel Spaß hatte! 😀

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Tennis macht einfach Spaß und ist einfach mal etwas komplett Neues! Eigentlich sind so Ballsportarten bei mir noch nie so „mein Ding“ gewesen, aber hier ist es einfach lustig und zudem stellt es für mich auch eine perfekte Abwechslung zum Laufen dar!  😉

20150312_110002 (Small)Und Piano?! Das war ja mal komplett neu für mich und einfach auch etwas, wo ich mal ein paar Wochen reinschnuppern wollte! Auch dies hat mir wirklich viel Spaß gemacht, wobei ich auch sagen muss, dass es teilweise etwas anstrengend mit dem Lernen der Noten war! Aber trotzdem: Daumen hoch! 😉 Vor allem, dass ich mich heute dazu ermutigen ließ, vor meiner Klasse (10 Leute) den ersten Teil von „Für Elise“ vorzuspielen, was ich mir selber per youtube beigebracht habe! 😉

Ich denke ich werde auch in Zukunft noch öfter Tennis und Piano spielen …
Vielleicht werde ich auch weiterhin an Tennisunterricht teilnehmen, weil es echt Spaß macht,
aber ich denke nicht, dass ich weiterhin an Pianounterricht teilnehmen werde, weil ich doch denke, dass ich nun ein paar grundlegende Sachen gelernt habe und jetzt vielleicht bekanntere Stücke per Internetvideos lernen will! Hahaha! 😉

Jetzt folgt mal wieder ein kurzer Beitrag, der nur mal eben sagen soll, was ich dieses Wochenende so gemacht habe (weil ganz so viel lesen wollt ihr bestimmt auch nicht immer, oder?!) …
Samira und ich haben etwas hin-und herüberlegt, ob wir irgendwo für 1,5 Tage hinfahren sollten, ob wir einen Tagesausflug machen sollten oder ob wir nicht doch einfach etwas ausschlafen sollten (was ich gerne wollte^^) und nur spontan irgendetwas chilliges machen sollten …
Wir haben uns letzlich für das Letzte entschieden und somit machten wir nur kleine, spontane und chillige Sachen, die aber auch gut waren! ;)

Samstag fuhren wir nachdem wir mit dem Arbeiten fertig waren, erstmal auf einen Berg in San Francisco, auf den wir schon immer mal wollten und jedes Mal beim Vorbeifahren gesagt haben: „Da müssen wir auch nochmal hin!“ Das ist mal keine wirkliche Touriattraktion, aber die Aussicht von da auf die Stadt war echt richtig schön! Und der Weg dorthin mit vielen bunten Treppenstufen war echt mal etwas total Neues! :)
Zu 17 Uhr ging es dann Richtung Innenstadt, wo es eine Chinese New Years Parade geben sollte. Diese Parade zählt zu der größten chinesischen Parade außerhalb von China! Es waren echt sehr sehr viele Menschen an den Straßen und es war auch wirklich interessant die Atmosphäre usw. mitzuerleben, aber um ehrlich zu sein war es manchmal auch etwas langweilig (denn es ging über 3 Stunden)!

Am Sonntag war es mir erstmal wichtig auszuschlafen! Hahaha! Manchmal braucht man es einfach! :D Anschließend ging es mit Samira zum Stinson Beach, wo wir Tiago, Valentin und noch ein weiteres AuPair aus Russland trafen… Wir schauten beim Surfen zu, chillten ein wenig, spielten Frisbee und machten einfach mal nichts Besonderes! ;)
Zum Sonnenuntergang fuhren Samira und ich dann noch zum Muir Beach Overlook, wo es einfach mal wieder richtig schön war … Ich liebe den Ausblick und den Sonnenuntergang dort und wir saßen dort auch ziemlich lange, entspannten, machten Fotos und dichteten uns sogar ein Lied zusammen! Hahaha! :D

Suuunset, I really like to tell you, oh this
suuunset, even though you´re go-ing
down, I´m sitting on this rock and all I do
is try enjoy it … Schalalalalalalalalaaaa! :)

(Melodie von: Sunshine – Matt Costa)

Hier ein paar Fotos von diesem Wochenende:

Einiges vom Wochenende …

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