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Ich sitze jetzt gerade hier, es ist Samstagabend ca. 20 Uhr und wartete darauf, dass meine liebe Freundin Samira ihre Kids ins Bett gebracht hat …
Denn wenn sie endlich schlafen und Samira Nachtschicht schieben muss, dann komme ich doch liebend gerne vorbei, um ihr noch etwas Gesellschaft zu leisten und uns den einen oder anderen Film anzugucken! 😉

Nun, jetzt warte ich hier und denke mir so: Warum zeige ich euch nicht mal ein paar neue Fotos von dem, was ich heute, nachdem ich zunächst am Morgen gearbeitet habe, später dann mit Samira so gesehen habe?! Hier kommen mal ein paar neue Eindrücke! 😉
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So, jetzt geht’s aber los! Ich bin schon spät dran!
Denn es wartet nicht nur ein entspannter Mädels-Movie-Abend, sondern auch ein leckerer Käsekuchen auf mich! Mnjamjamjam! 🙂

Ich wollte hier auch noch einmal ein ganz großes Dankeschön an meine Familie und meine Freunde aussprechen, die mir gestern aufmunternde Worte geschrieben haben … Ich war gestern aufgrund der ganzen Geldsache beim Gericht echt etwas „down“ und es tat wirklich gut zu hören, dass ihr an mich glaubt! Ihr habt gesagt, dass Geld nicht alles ist und dass doch das Wichtigste ist, dass es einem gut geht! Und es ist einfach wahr!  Es hat mir wirklich sehr geholfen und es ist immer eine Erinnerungsstütze, wenn ich an die Summe denke, die ich losgeworden bin … Und es stimmt einfach: Geld ist nicht alles!

Ich danke euch wirklich sehr!
Ich hab euch einfach lieb!

 

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>>> Happy St. Patrick´s Day to everybody!!! <<<

Man hört immer, dass der 17.März in Amerika größer gefeiert wird, als bei uns in Deutschland und ich kann euch jetzt sagen, dass das absolut stimmt! 😀
Was mir meine Große gestern schon gesagt hat, ist:
„Don´t forget to wear something green tomorrow!“ 😀
Und jetzt weiß ich auch warum!
Denn wenn du nichts Grünes trägst, wirst du einmal gepunched (also einmal leicht gehauen)!
Hahaha! Crazy Americans! 😀
Zudem kann ich euch sagen, dass es größer gefeiert wird, weil es schon am Samstag in San Francisco eine große St. Patrick´s Day Parade gab, wo ich mit meinem Auto mitten drin im ganzen Tumult war, weil es dann ja zum Campingtrip gehen sollte! Hahaha! 😀

Also nochmal: Happy St. Patrick´s Day!
Und vor allem meinem lieben Bruder: Alles alles Liebe zum Namenstag! 🙂 🙂 🙂

Kurze Erinnerungsstütze: Ich wurde vor ca. einem Monat von der Polizei angehalten, weil ich bei einer rot blinkenden Ampel nicht komplett zum Stehen gekommen bin… Ich weiß nicht, ob ich euch das hier schon geschrieben habe, aber ich habe vor einigen Wochen dann auch einen Brief vom Gericht bekommen, auf dem stand, wann ich meinen Gerichtstermin habe und auch der Betrag der Geldstrafe stand darauf geschrieben … Als ich den Brief geöffnet habe, war ich ehrlich gesagt geschockt! Sage und schreibe $489 wollen die dafür haben! Es stand auch noch darauf, dass ich drei verschiedene Optionen habe:
1. Du erscheinst beim Gerichtstermin
2. Du zahlst den Betrag von $489 oder
3. Du sagst du bist unschuldig, wodurch ein Gerichtsprozess eingeleitet wird.

Ich habe mich für Option 1 entschieden, da ich dachte, dass ich es in irgendeiner Weise, obwohl ich eindeutig schuldig bin und es auch zugeben wollte, erklären wollte und dadurch gehofft habe, dass die Summe kleiner wird … Doch es kam anders … Lest es selbst! 😉

Heute war es dann endlich soweit! Der Gerichtstermin stand bevor! 🙁
Ich kann euch sagen, dass ich, obwohl ich gestern erst relativ spät zurück gekommen bin und auch ziemlich müde war, nicht wirklich schlafen konnte …
Schon gestern kreisten meine Gedanken größtenteils um den bevorstehenden Gerichtstermin und auch in der Nacht wurde es nicht besser … Ich wachte jede Stunde auf, weil ich einfach Angst hatte, dass ich verschlafen würde …
Gegen 6.30 Uhr stand ich dann letzendlich auf und machte mir selbst sogar noch etwas Stress, weil ich total Angst hatte, dass ich zu spät kommen würde … Geplant um 7 Uhr, fuhr ich um 7.10 Uhr dann endlich von Zuhause los – Richtung Marin County Superior Court in San Rafael …

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Nach ca. 25 Minuten Fahrt und nachdem ich erstmal das Gebäude verpasst habe, weil ich dachte, es sei ein Hotel, war ich dort! Bevor ich das Gebäude betrat, atmete ich noch einmal tief die frische Luft ein, schrieb meinen Liebsten, dass es jetzt losgeht und dann war es soweit … Ich wusste, dass ich in Raum C10 musste und nachdem ich dann erstmal einen Stockwerk höher gefahren bin, wartete erstmal ein Security Check auf mich … Soweit war dann erstmal alles gut! Ich ging um die Ecke und sah, dass sich dort um die 6 Typen befanden, die auf etwas warteten – sie waren dabei irgendwas mit dem Handy zu machen, waren am Musik hören und so weiter – ich wusste, es ist eher chillig! 😉 Ich sah mich um und wusste auch kurz darauf, worauf die Typen warteten … Alle mussten zum Raum C10 – so wie ich! Das bedeutete dann auch für mich erstmal warten, weil auf meinem Brief vom Gericht auch stand, dass ich erst zu 8 Uhr dort sein muss … Ich setzte mich zu denen, zuckte mein Handy und schrieb dann auch schon mal meinen Liebsten, was es denn bislang neues gab … Gegen 7.55 Uhr standen plötzlich alle Leute auf (es sind auch schon mehr geworden und ich war nicht mehr das einzige Mädel) und stellten sich in eine Reihe vor den Raum … Pünktlich um 8 Uhr gingen die Rolläden auf und schließlich öffnete sich dann auch die Tür … Was ich dort sah hat mich etwas überrascht … Ich habe es mir etwas anders vorgestellt … Es gab dort zwei Schalter, wo sich jeweils eine Frau dahinter befand, die von jedem einzeln den Brief entgegenahm und kurz mit der Person darüber sprach … Als ich an der Reihe war, trat ich vor, gab ihr meinen Brief durch den Schlitz und sie fragte mich, was ich denn damit vorhabe … Ich sagte ihr, dass ich das wohl gerne irgendwie erklären würde, woraufhin sie mich wiederrum fragte, inwiefern ich es denn erklären möchte …. Sie fragte weiter, ob ich schuldig bin oder nicht und ich sagte ihr, dass ich schuldig sei, woraufhin sie mir sagte, dass ich dann diesen Betrag zahlen muss. Wenn ich sagen würde, dass ich unschuldig sei, würde ein Gerichtsprozess eingeleitet werden … Sie erklärte mir weiter (was ich zunächst nicht wirklich verstand), dass ich auch an einer Traffic School teilnehmen muss (die man online machen kann), um keine Punkte (wie bei Flensburg) zu bekommen, wozu ich auch einfach nur noch nickte … Ich war einfach nur enttäuscht … Sie sagte mir den Endbetrag von $542 und ich war einfach nur geknickt … Hmm, das Einzige was mir dann noch übrig blieb war zu sagen: „Okay, do you accept cash?!“ Ich bezahlte und verließ auch schon nach wenigen Minuten das Gebäude, setzte mich ins Auto und dort fingen dann die Tränen an zu fließen …. 🙁

An diesem Tag war ich einfach nur noch fertig, fertig mit den Nerven und
hatte alles nur noch satt!
$542 ist einfach hammer viel Geld – genau 400€ – fast 3 Wochen arbeiten …
Und man hätte dafür schon so viel kriegen können –
man hätte dafür nach Hause fliegen können –
man hätte dafür nach Hawaii fliegen können …

Hätte, hätte, hätte …. 🙁
Ich muss jetzt auf so einiges verzichten, was ich vielleicht noch vorhatte, aber ich will am liebsten diesen Tag aus dem Kalender streichen und so schnell wie möglich vergessen, wie viel Geld ich von einer Minute auf die ander verloren habe ….

Time for a new Camping Trip! Santa Cruz!!!

Ach, darauf habe ich schon lange gewartet! Auf einen neuen Camping-Trip irgendwo hin!
Und endlich hat es geklappt! Super Wetter, Wochenende, Freunde, die Zeit haben … Perfekt!

Nachdem Samira ihre Prüfung geschrieben hatte, Dominik und ich zu Ende gearbeitet haben und Tiago und Valentin vom morgendlichen Surfen wiedergekommen sind, war es soweit!
Mit meinem voll zugepackten Auto ging es Richtung Süüüüden! :)
Zwar nicht wirklich weit, aber immerhin ca. 2 Stunden Fahrt …
Da es noch nicht möglich war einen Campingplatz zu reservieren, weil die Campingsaison erst ärgerlicherweise offiziell am Montag beginnt, hat Dominik die Mühe gemacht und hat ein paar herausgesucht, die wir zunächst ansteuerten … Es lautete nämlich das Prinzip: „First come, first serve!“ Wir fuhren also Richtung Half Moon Bay, aber der Campingplatz, zu dem wir eigentlich hinwollten, „under construction“ ist, ging es weiter … Wir fuhren von einem zum nächsten und wieder zum Nächsten – leider war alles ausgebucht – „Sold out!“ … Dennoch fuhren wir auf einige drauf und dachten auch schon daran uns illegal irgendwo hinzustellen, da einige Plätze noch frei waren, aber doch irgendwie reserviert waren, was aber irgendwie nicht möglich war, aber leider hat der Platzwart uns dieses verboten … Es blieb uns dann nichts anderes übrig, als wieder weiter zu fahren … Es war dann auch schon ca. 19 Uhr und auch schon ziemlich dunkel, als wir den nächsten „Luxus“-Campingplatz ansteuerten! Luxus, weil er einfach ganz anders aussah, als die anderen – ganz viele Lichter, mit Pool, viele Leute, ziemlich schön! Die Jungs gingen zur Rezeption, um nachzufragen, ob es einen freien Platz gibt, während Samira und ich das Auto parkten … Doch lange ließen wir die Jungs dort nicht allein, denn wir dachten uns nur so, dass es vielleicht doch besser ist, wenn wir uns dort als Mädchen zeigen lassen …
(Jungs, nichts gegen euch! ;) ) …
Und ja, wir hatten Glück! Sie hatten noch Plätze frei! Allerdings war dort ein Haken – es kostete $52 (Rabatt ist schon mit drin) … Es war schon ziemlich teuer, wenn die anderen Plätze im Vergleich nur $10 oder $15 kosten, aber was soll´s!? Wir mussten ja irgendwo schlafen und es war auch schon kurz vor 21 Uhr … Wir „checkten“ ein, bekamen unsere Platznummer und fuhren auf den Platz, der uns verschrieben wurde … Als wir sahen, wen wir links und rechts als Nachbarn hatten, waren wir etwas enttäuscht! KINDER !!! Ahhh! Dabei wollten wir doch eine Pause von Kindern haben! :( Kurze Zeit darauf, erfuhren wir aber, dass die einen Nachbarn sogar Deutsche sind und als sie sogar vorschlugen, falls wir nicht 21 sind, uns noch Alkohol zu besorgen, waren sie sogar ziemlich sympathisch! Hahaha! :D
Nun ging es aber erstmal ans Zelt aufbauen! Die Jungs machten sich an die Arbeit, während Samira und ich uns erstmal auf die Toilette verdrückten und die Gegend erkundeten… Später ging´s ans Feuer machen und lecker Burger braten, anschließend noch S´mores (Marshmallows mit Schokolade und Crackers) und somit hatten wir dann doch noch einen gemütlichen Abend …

Am nächsten Morgen, nachdem wir eigentlich vorhatten den Sonnenaufgang zu sehen, den wir aufgrund unserer Verschlafenheit leider verpassten (außer Valentin, er hat es gesehen), ging es ans Frühstück machen, Zelt abbauen, alles zusammenpacken und in Kofferraum verstauen und erstmal an den nahegelegenen Beach – Manresa Beach … Wir spazierten ein bisschen entlang, sahen den großen Wellen zu und machten uns schon wieder kurz darauf auf den Weg, denn heute sollte es noch nach Santa Cruz zum Boardwalk gehen! Obwohl Dominik, Tiago und ich dort bereits schon einmal waren, wollten auch wir dort nochmal hin, weil es dort einfach ziemlich cool ist … Da Valentin und Samira dort noch nicht waren, zeigten wir ihnen den Boardwalk und chillten uns erstmal an den Beach, wo wir einfach entspannten, unsere Sandwiches aßen und einfach noch für eine Weile die Augen schlossen … Doch die ganze Zeit chillen kann man ja auch nicht – zwei Stunden ist genug! ;) Wir machten uns auf zum Boardwalk, wo Samira, Valentin und ich uns dazu entschlossen noch in zwei Attraktionen zu gehen und zwar in den Freien Fall und die „gelbe“ Achterbahn (keine Ahnung wie sie nochmal hieß^^) … Im Freien Fall sicherten wir uns die besten Plätze – die Plätze mit Blick auf´s Meer! ;)
Und es war echt wohl wieder cool ne Runde mitzufahren! :D
Schließlich war es aber auch schon fast 16 Uhr und wir überlegten uns noch irgendwo den Sonnenuntergang zu sehen … Nachdem wir einen kurzen Stop bei Jack in the Box hatten, suchte ich einen ganz netten, nahegelegenen Ort aus, um noch die letzen Sonnenstrahlen zu sehen … Am Natural Bridges State Beach genossen wir noch etwas die Aussicht und dann ging es zurück Richtung San Francisco!!! ;)

Fotos:

Camping Santa Cruz

Es ist wieder soweit!
7 Wochen Classes sind zu Ende … 🙂

Vor 7 Wochen hat es angefangen – ein neues Semester!
Ich hatte mich für Tennis- und Pianounterricht angemeldet und heute bzw. jetzt gerade sind beide Classes zu Ende gegangen …

Ich muss sagen, dass ich an beiden wirklich viel Spaß hatte! 😀

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Tennis macht einfach Spaß und ist einfach mal etwas komplett Neues! Eigentlich sind so Ballsportarten bei mir noch nie so „mein Ding“ gewesen, aber hier ist es einfach lustig und zudem stellt es für mich auch eine perfekte Abwechslung zum Laufen dar!  😉

20150312_110002 (Small)Und Piano?! Das war ja mal komplett neu für mich und einfach auch etwas, wo ich mal ein paar Wochen reinschnuppern wollte! Auch dies hat mir wirklich viel Spaß gemacht, wobei ich auch sagen muss, dass es teilweise etwas anstrengend mit dem Lernen der Noten war! Aber trotzdem: Daumen hoch! 😉 Vor allem, dass ich mich heute dazu ermutigen ließ, vor meiner Klasse (10 Leute) den ersten Teil von „Für Elise“ vorzuspielen, was ich mir selber per youtube beigebracht habe! 😉

Ich denke ich werde auch in Zukunft noch öfter Tennis und Piano spielen …
Vielleicht werde ich auch weiterhin an Tennisunterricht teilnehmen, weil es echt Spaß macht,
aber ich denke nicht, dass ich weiterhin an Pianounterricht teilnehmen werde, weil ich doch denke, dass ich nun ein paar grundlegende Sachen gelernt habe und jetzt vielleicht bekanntere Stücke per Internetvideos lernen will! Hahaha! 😉

Jetzt folgt mal wieder ein kurzer Beitrag, der nur mal eben sagen soll, was ich dieses Wochenende so gemacht habe (weil ganz so viel lesen wollt ihr bestimmt auch nicht immer, oder?!) …
Samira und ich haben etwas hin-und herüberlegt, ob wir irgendwo für 1,5 Tage hinfahren sollten, ob wir einen Tagesausflug machen sollten oder ob wir nicht doch einfach etwas ausschlafen sollten (was ich gerne wollte^^) und nur spontan irgendetwas chilliges machen sollten …
Wir haben uns letzlich für das Letzte entschieden und somit machten wir nur kleine, spontane und chillige Sachen, die aber auch gut waren! ;)

Samstag fuhren wir nachdem wir mit dem Arbeiten fertig waren, erstmal auf einen Berg in San Francisco, auf den wir schon immer mal wollten und jedes Mal beim Vorbeifahren gesagt haben: „Da müssen wir auch nochmal hin!“ Das ist mal keine wirkliche Touriattraktion, aber die Aussicht von da auf die Stadt war echt richtig schön! Und der Weg dorthin mit vielen bunten Treppenstufen war echt mal etwas total Neues! :)
Zu 17 Uhr ging es dann Richtung Innenstadt, wo es eine Chinese New Years Parade geben sollte. Diese Parade zählt zu der größten chinesischen Parade außerhalb von China! Es waren echt sehr sehr viele Menschen an den Straßen und es war auch wirklich interessant die Atmosphäre usw. mitzuerleben, aber um ehrlich zu sein war es manchmal auch etwas langweilig (denn es ging über 3 Stunden)!

Am Sonntag war es mir erstmal wichtig auszuschlafen! Hahaha! Manchmal braucht man es einfach! :D Anschließend ging es mit Samira zum Stinson Beach, wo wir Tiago, Valentin und noch ein weiteres AuPair aus Russland trafen… Wir schauten beim Surfen zu, chillten ein wenig, spielten Frisbee und machten einfach mal nichts Besonderes! ;)
Zum Sonnenuntergang fuhren Samira und ich dann noch zum Muir Beach Overlook, wo es einfach mal wieder richtig schön war … Ich liebe den Ausblick und den Sonnenuntergang dort und wir saßen dort auch ziemlich lange, entspannten, machten Fotos und dichteten uns sogar ein Lied zusammen! Hahaha! :D

Suuunset, I really like to tell you, oh this
suuunset, even though you´re go-ing
down, I´m sitting on this rock and all I do
is try enjoy it … Schalalalalalalalalaaaa! :)

(Melodie von: Sunshine – Matt Costa)

Hier ein paar Fotos von diesem Wochenende:

Einiges vom Wochenende …

Hier kommt nun die Fortsetzung von Samiras und meinem Trip aus Washington DC! :D
Denn es ging ja auch noch zurück nach San Francisco! ;)

Als wir ohne jegliche Probleme am Flughafen in DC ankamen,
ohne jegliche Probleme eincheckten,
ohne jegliche Probleme den Security Gate passierten,
gemütlich noch etwas aßen und darauf warteten bis wir in den Flieger konnten,
dann, ja dann fing es an …Es häuften sich die Probleme an … :(

Wir haben etwas erlebt, was wir vorher noch nie erlebt haben und dieses Gefühl, dass man in irgendeiner Weise Angst um sein Leben hat, hatten wir vorher definitiv auch noch nie …
Wie es dazu kam, jetzt hier:

Wir saßen vor unserem Gate, mit unserem leckeren Burrito, als plötzlich die Durchsage kam: „Weil das Flugzeug overloaded (überladen) ist, suchen wir 33 Leute, die freiwillig den Flieger am nächsten Tag nehmen. Wir übernehmen die Kosten für den nächsten Flug, für die Übernachtung im Hotel, sowie geben wir Ihnen $500 als Entschädigung.“ Als Samira und ich dies gehört haben, dachten wir „Och Gott! – $500! Krass ist das geil!“, aber zugleich fragten wir uns auch, was die genau mit „overloaded“ meinen …
Wie kann ein Flugzeug zu viel Gewicht haben? Oder hatten die ein Fehler im System, dass zu viele Leute diesen Flug gebucht haben?
Die nächste Durchsage sagte: „Wenn sich nicht genug Freiwillige melden, dann machen wir es vom am günstigsten gebuchten Flug aus – die die einen günstigen Flug gebucht haben müssen dann den nächsten Flieger nehmen!“
Es war komische Stimmung angesagt, nicht nur bei uns, sondern auch bei den anderen Leuten, die einfach nur darauf warteten in den Flieger zu steigen und Richtung San Francisco zu fliegen …
Ich muss sagen, dass Samira und ich auch darüber nachgedacht haben, ob wir uns nicht als Freiwillige melden sollten, weil die Entschädigung einfach mal mega geil wäre … Wir haben hin und herüberlegt und letzendlich wurde uns die Entscheidung abgenommen, weil die Dursage kam: „Da sich keine Freiwilligen gemeldet haben, kommen jetzt alle Passagiere mit, allerdings müssen wir dafür einen Zwischenstopp in Denver zum deicinig machen!“ Samira und ich fragten uns was „deicing“ wohl heißen könnte (weil wir es nicht richtig verstanden haben) und schon nach kurzer Zeit wurden uns die Zusammenhänge bewusst: Deicing = Entfrosten = Das bedeutet, dass es einfach so kalt ist, dass der Flieger vereist ist und dies einfach sehr schwer ist. Wir realisierten es, die Leute um uns herum regten sich etwas auf, weil es dadurch zu 1-2 Stunden Verspätung kommen würde, aber schon kurz darauf gingen wir mit alle Mann ins Flugzeug!
Nun saßen wir also im Flieger … Und saßen dort und warteten, und warteten … Es verging eine halbe Stunde, dann eine ganze Stunde, eineinhalb, zwei …
Und dann wurde uns ein bisschen mulmig zumute …
Was ist hier los?! Die Stewardessen konnten uns Passagieren nichts sagen – auch sie wussten nicht, was wirklich Sache ist und versuchten die schon etwas aufregende Stimmung mit Small-Talks und Getränken zu umspielen …
Samira und ich saßen nur da und wussten einfach nicht, was los ist… Wir hatten beide kein ganz so gutes Gefühl bei der ganzen Sache – alles war etwas komisch … Wir hatten das Gefühl, dass irgendwas los ist, irgendwas ist schief, irgendetwas ist nicht so, wie es sein sollte … Wir haben darüber nachgedacht wieder aus dem Flieger zu steigen, weil wir einfach so ein mulmiges Gefühl hatten, aber wir waren uns unsicher …
Letztlich sind wir nach vorne zu den Stewardessen gegangen, da wir nachfragen wollten, ob sie immer noch welche suchten, die freiwillig das Flugzeug verlassen … Sie schrieb unsere Sitzplätze auf und sagte, dass sie es nachfragen würde … Kurz darauf kam dann die Durchsage: „Wenn irgendwer das Flugzeug verlassen will, kann er das machen! Die Tür ist jetzt offen! Wenn jemand das macht, soll er zum Service Center gehen, da es dort weitere Informationen bzgl. des nächsten Fluges gibt! Die Rückkehr in dieses Flugzeug ist nicht vorgesehen!“
So, nun saßen Samira und ich also da und wussten nicht was wir machen sollen … Ca. 17 Leute verließen das Flugzeug und wir saßen da und überlegten hin und her … Von den $500 Entschädigung haben sie jetzt gar nichts mehr gesagt … Wir hatten immer noch das Gefühl, dass irgendwas schief gehen wird, wenn wir hier sitzen bleiben, aber es sind ja immerhin schon 17 Leute ausgestiegen, was schon mal besser war, als davor … Unsere Sitznachbarin hat uns die Angst in den Augen gesehen und hat mit uns darüber geredet, was wir so denken und fühlen, aber so wirklich geholfen, hat´s auch irgendwie nicht … Bei mir war es um ehrlich zu sein so, dass ich zu 55% rausgehen würde und zu 45% im Flieger bleiben würde … Aber man war sich einfach unsicher und da wir so lange hin und her überlegt haben, haben wir die Frist zum Rausgehen auch irgendwann verpasst, weil die Stewardessen die freien Plätze nachzählen wollten, um diese dem Piloten durchzugeben und um sicher zu gehen, ob wir starten können und in Denver eine Pause machen müssen oder nicht …
Irgendwann war es dann soweit und das Flugzeug fing an zu rollen …
Angst war groß geschrieben, aber was sollte man jetzt noch tun?! Bereuen, dass man nicht vorher schon ausgestiegen ist?! Zu spät!
Während des Fluges war von Schlafen wenig zu sehen … Als wir in Denver landeten waren wir erstmal froh, dass wir es schon so weit geschafft haben und dass wir so auf diesem Weg noch einen neuen Staat auf unserer Liste abhaken können! :D
Wir saßen also wieder da, das Flugzeug hielt und man wartete darauf, bis es weitergeht …
Es verging eine halbe Stunde, eine Stunde …
Irgendwann kommt die Durchsage: „Wir müssen unser Team (die Stewardessen) auswechseln und es kommt auch ein neuer Pilot, der Sie nach San Francisco bringen wird!“ Also warteten wir jetzt auf das neue Team… Kurze Zeit später: „Es tut uns leid, dass Sie so lange warten müssen, der Pilot der jetzt gekommen ist, steht nicht auf dem Plan und darf somit auch nicht fliegen, weil es sonst illegal sein würde. Wir müssen auf den Piloten warten, der auf der Liste eingetragen steht!“ Also warteten wir jetzt auf den neuen Piloten … Kurz darauf: „Es tut mir leid Ihnen mitteilen zu müssen, dass der Pilot aufgrund von Übermüdung und zu langer Arbeitszeit leider nicht mehr anwesend ist. Da es keinen weiteren Piloten gibt, der nach San Francisco fliegen kann, müssen alle Passagiere dieses Flugzeug jetzt verlassen. Es wird für Sie ein Flieger am nächsten Tag gebucht. Die Hotels in dieser Umgebung sind für diese Nacht alle ausgebucht. Für weitere Informationen gehen Sie bitte zum Service Center!“
So, und da saßen wir nun wieder mit all den anderen sich aufregenden Leuten, aber es blieb uns allen nichts anderes übrig als aus dem Flugzeug zu steigen … Wir waren fast die letzten die das Flugzeug verließen und somit auch die letzten die in der Schlange zum Service Center standen … Es war auch schon ca. 1 Uhr nachts und der Flughafen ziemlich leer… Wir warteten in der Schlange, standen mit unseren Handys an der Steckdose zum Aufladen, schrieben unseren Gastmüttern und unseren Familien Zuhause und redeten mit weiteren Passagieren …
Schließlich waren wir dran – bekamen dann endlich unser Flugticket, mit großer Überraschung auch noch ein Hotelzimmer und auch noch drei $7 Coupons für Essen am Flughafen!
Ja immerhin! ;)
Wir machten uns dann auf den Weg zum versprochenen Shuttlebus und frierten wieder mal bei -5°C , als wir auf den Bus warteten … Nach ca. einer Stunde warten, war es uns zu doof und ich rief das Hotel an und fragte nach einem Shuttlebus… Die gute Frau an der Rezeption sagte, dass es keinen Shuttlebus gibt, weshalb wir uns zunächst aufregten, aber uns nichts anderes wieder übrig blieb, als wieder zum Service Center zu gehen … Nach langen Hin-und Herlaufen saßen wir dann eine Stunde später in einem etwas kuriosen Taxi mit zwei $50 Coupons für den Weg zum Hotel und wieder zurück…
Froh, heile im Hotel angekommen zu sein, checkten wir ein, fragten nach, wann es Frühstück gäben würde und erfuhren somit, dass wir nur noch 4-5 Stunden Schlaf haben, da es auch schon 3.30 Uhr nachts war … Wir duschten noch schnell und kurz darauf schliefen wir auch ein ..
Der nächste Morgen begann mit einem leckeren Frühstück, hinzu kam pure Übermüdung und das Hoffen, dass diesmal alles glatt läuft … Nach kurzem Entspannen setzten wir uns wieder ins Taxi und fuhren zum Airport …
Was dort los war, war echt krass! Richtig viele Menschen! Nach dem Security Check fingen wir an nach Shops zu gucken, wo wir unsere drei Coupons noch loswerden könnten … Wir gönnten uns den größten Smoothie und kauften noch ein bisschen süßes Zeugs ein… Eine Postkarte aus Denver durfte natürlich auch nicht fehlen! ;) Da wir allerdings noch zu viel Zeit während dem Skypen mit unseren Eltern vertrödelt haben (es gab perfektes Wifi am Flughafen), kamen wir schließlich doch noch in Stress, weil wir etwas spät dran waren um zu unseren Gate zu kommen … Aufgrund eines zu ruhigen und zu langsamem Kassierers konnte ich meinen letzten Coupon dann nicht mehr gegen Kaugummis, Gummibärchen und Chips eintauschen,
denn es ging los zum Gate!
Puhh, geschafft! Angekommen! Und dann saß man da schon wieder – mit denselben Leuten in demselben Flugzeug! Und ja, es ging dann wirklich nach San Francisco! Und das sogar ohne jegliche Probleme! Perfekt!
Wir waren einfach nur noch froh, endlich (heile!!!) angekommen zu sein! ;) ;) ;)

Das, was wir erlebt haben, war echt krass! Man ist ja hier in den USA um etwas zu erleben und wir können definitiv sagen, dass wir eine neue Erfahrung gemacht haben! Eine neue und vor allem nervernaufreibende! :D

Washington DC

Hallöchen!
Da bin ich auch mal wieder! :)
Ich weiß, es hat lange gedauert, bis dieser Eintrag jetzt kam, denn seit dem Washington-Wochenende sind jetzt auch schon 3 Wochen vergangen, aber besser spät als nie! ;)

Endlich hat es aber mal geklappt, dass Samiras und mein freies Wochenende auf denselben Tagen lag! Somit nutzten wir die Gelegenheit und schauten nach irgendwelchen Trips, wo wir eh noch hinwollten und relativ spontan buchten wir auch kurz darauf unseren Flug nach Washington DC! :D
Es war ein Nachtflug, weshalb es am Freitag Abend um 23 Uhr losging und wir somit gegen 7.30 Uhr in Washington DC ankamen. Wir wollten eigentlich während des Fluges schlafen, aber irgendwie fiel es uns verdammt schwer … Wir waren dementsprechend auch einfach nur noch kaputt als wir dann endlich ankamen! Aber was soll´s?! Wir mussten das Beste draus machen und deshalb befanden wir uns auch nach einer weiteren Stunde am Flughafen (weil wir keinen Bus finden konnten, der uns zu unserem Hotel brachte) in einem City-Bus Richtung nahegelegene Metrostation… Wie nahmen die erste Metro und fuhren dann weiter zum Hotel, wo wir allerdings erfuhren, dass wir noch nicht einchecken durften … Somit ging es erstmal wieder zurück zur Metro und diesmal dann Richtung Innenstadt – Zentrum – Monuments!
Wir entschieden uns aber, bevor wir mit der Sightseeing-Tour starteten erstmal etwas Warmes, nein etwas möglichs tHeißes, zu essen, weil es einfach sooooo kalt war!!! Es waren Minustemperaturen, an die wir einfach nicht mehr gewohnt waren! Wir frierten einfach so und mussten uns einfach erstmal mit einem warmen Lunch wärmen … Anschließend ging es aber los! Wir klapperten eine Sehenswürdigkeit nach der anderen ab – angefangen mit dem Weißen Haus, zum Old Post Office, weiter zum Washington Monument, dem Holocaust Memorial Museum und dann entlang eines Parkes wo sich auch daneben das Smithsonian Museum befindet, machten wir Washington unsicher!
Es war ein Stop-&-Go: Entlangspazieren, anhalten, Foto machen, weiter gehen …
Zwischendurch mussten wir immer mal wieder noch in irgendwelchen Cafes oder Souvenirshops anhalten, um uns noch kurz zu wärmen, weil wir einfach nur noch so am Zittern waren …
Kurz vor Ende unseres ersten Sightseeing-Tages gingen wir noch ins National Museum of American History, setzten uns anschließend dann noch in einen Starbucks und gönnten uns eine heiße Schokolade und einen leckeren, heißen Tee :) Denn danach machten wir uns mit einer Chipstüte gewappnet, die unser Dinner darstellte, auf den Weg ins Hotel …
Das Hotel war echt richtig gut! Da gönnten wir uns mal echt etwas Gutes und das auch mit Recht! Haha! ;) Nach einer langen heißen Dusche, kuschelten wir uns in unsere Bettchen (worüber wir einfach nur froh waren) und es dauerte auch nicht lange, bis wir einschliefen …

Der nächste Tag gestaltete sich wieder mal richtig eisig kalt! Schnee und Eis! Vor allem Eis! Und teilweise war es echt schon etwas gefährlich als wir durch die Straßen Washingtons liefen, weil es einfach sooo spiegelglatt war… Wir liefen Hand in Hand, um uns gegenseitig zu stützen, zunächst etwas über den Arlington National Cementery (Friedhof), weiter zum Lincoln Monument, über dem National World War Memorial und dem Roosevelt Memorial bis hin zum Jefferson Memorial… Dies zeigte dann auch zunächst das Ende unserer Sightseeing-Tour und genau dort war auch der Moment, den ich am Meisten genossen habe! Das Jefferson Memorial lag an einer Art See oder Bucht (Tidal Basin), am großen Fluss Potomac River und alles, wirklich alles war eingefroren! Es war wunderschön! Ich habe wirklich noch nie so einen großen Fluss komplett eingefroren gesehen! Ich würde jetzt einfach sagen: THIS MADE MY TRIP!
Da es schon langsam spät wurde und wir uns noch zum Flughafen begeben mussten, fuhren wir zur Metrostation, von wo auch der Bus zum Airport hinfuhr… Ganz spontan entschieden wir uns erst den übernächsten Bus zu nehmen, da wir noch ein weiteres Memorial sehen wollten – und zwar das Iwo Jima Memorial, was dann aber auch wirklich das Ende unseres Washington-Sightseeing-Trips darstellte! ;)
Nach noch einem schönen heißen Getränk erwischten wir den nächsten Bus Richtung Airport und waren zunächst (!!!) glücklich, dass es bald (so dachten wir es jedenfalls) wieder ins warme Kalifornien geht!
……………………………………..

Fortsetzung folgt im nächsten Blogeintrag! ;)

Hier kommen zunächst erstmal noch die Fotos zu den verschiedenen Memorials usw… ;)

Washington DC

Endlich bin ich wieder zurück aus Ojai (der Flug war ziemlich entspannt) und wieder zurück in der Bay Area … 🙂
Ich habe mich auch sofort, als ich wieder back in town war mit Samira getroffen und endlich konnten wir mal wieder einfach so drauf los quatschen! 🙂
Später habe ich mir dann noch mit Dominik, der gerade in meiner Gegend war und ein paar weiteren Freunden den Sonnenuntergang am
20150222_173257 (Small)Muir Beach Overlook angeguckt …
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20150222_165940 (Small)Es war wieder mal richtig schön und dieser Aussichtpunkt ist ziemlich nah an meinem Haus – nur ca. 15-20 Minuten entfernt … Da ich jetzt schon öfters in Süd-Kalifornien und LA area war, beginne ich jetzt erst richtig Wert zu schätzen, wie schön die Bay Area einfach ist… Denn solche schönen Aussichten hat man dort nicht so häufig (es ist dort auch schön, aber einfach nicht sooo schön wie hier) …

Das sind meine Fotos vom heutigen Sonnenuntergang:

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