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Nachdem ich morgens bis 13 Uhr ungefähr gearbeitet habe, habe ich mich mit Samira, Tiago und einem weiteren AuPair auf den Weg nach Tiburon gemacht. Zunächst stand das Haus von dem bekannten Schauspieler Robin Williams auf dem Plan, welches wir gerne sehen wollten, um Robin_Williams_2011a_(2)einfach sagen zu können, dass wir dort gewesen waren und ein Foto davon haben.
Falls einige Robin Williams gerade nicht kennen, hier ist ein Artikel und ein Foto von Wikipedia von ihm:
http://de.wikipedia.org/wiki/Robin_Williams

Von seinem Haus wurden wir ein bisschen enttäuscht, weil wir gedacht haben, 20141213_144612 (Small)dass es noch besonderer ist … Aber eine coole Aussicht auf die Bay Area hatte er allenfalls! 😉

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Unnützes Wissen: 5 Meter weiter habe ich ein ziemlich cooles Foto gemacht und zwar dieses hier:

 

 

 

Anschließend ging es weiter … Wir hatten nicht allzu viel Zeit, aber wir fuhren danach noch zum Hippie Tree, ebenfalls in Tiburon und diese Aussicht, dort hoch oben auf dem Berg konnte man einfach nur genießen … Du konntest alles sehen – Skyline von San Francisco, Golden Gate

Bridge und die Bay Area!20141213_151816 (Small)

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Anschließend ging es noch weiter … Allerdings nur mit Samira.New Image (Small)
Es ging dann nämlich nach Sausalito, denn dort sollte wie jedes Jahr die Lighted Boat Parade stattfinden mit anschließendem Feuerwerk! Dank Samira konnte auch ich hautnah dabei sein und nicht vom Ufer her zu gucken… Nein, sondern auch richtig dabei teilnehmen und auf einem Boot sein! Es waren mehrere Boote schön mit Lichterketten und leuchtendem Weihnachtsschmuck dekoriert und es sollte auch ein Wettbewerb sein, welches Schiff am Besten aussieht und am Meisten Stimmung macht, denn die Boote fuhren den Ufer von Sausalito entlang, wo auch viele Menschen standen und ihnen zuschauten…
Das Segelschiff, auf dem wir waren, war auch mit Lichterketten dekoriert, allerdings war es nicht „so Besonders“ wie manch andere …
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Und zum Abschluss gab es noch ein schönes Feuerwerk … 🙂

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Until Tobi is coming … herz.klein_2__500

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Oh mann… 🙁
Von einer Unwetterwarnung zur nächsten …
Von letzter Woche bis heute …

Wie würde ich das Wetter hier im Moment beschreiben?!
Hmm, eigentlich ist es einfach zu sagen: Regen, Stürme, Regen, Stürme, Regen, Stürme …
Und was folgt daraus?! Richtig! Überflutungen … 🙁
Sie sagen, dass es das schlimmste Unwetter seit 5 Jahren ist …
Für mehr Informationen:
http://www.usatoday.com/story/weather/2014/12/10/california-storm/20187287/
Storm Brings Rain To California as Drought Continues
Auf diesem Bild hier sieht man eine Straße (oder man sieht sie auch nicht, weil sie überflutet ist), die ich eigentlich so gut wie täglich fahre bzw. laufe ..
Sie gehört zu einer meiner Laufstrecken, wobei es ja jetzt eher eine Schwimmbahn wäre … 🙁
Ohh mann, ….

 

Für heute ist bzw. war ein richtiges Unwetter vorhergesagt, weshalb die Schulen und Kindergärten auch alle geschlossen haben und alle mit einer Checkliste ausgestattet wurden, was man denn für so ein Unwetter parat haben sollte … Dazu gehört unter Anderem Taschenlampen, Kerzen, genug Essen und so weiter ….
Ja, ja … Das ist echt krass …

Jetzt gerade ist es bei mir 16:30 Uhr und es regnet seit heute Nacht immer noch! 🙁
Nachdem es hier ordentlich gestürmt hat, ist das Unwetter jetzt angeblich schon vorbei und morgen sind die Kinder dann auch wieder in der Schule! 😉

Aber im Moment sehne ich mich ehrlich gesagt einfach nur nach einem Spaziergang an der frischen Luft, um einfach nur von hier, vom Haus und den Kindern für eine Weile abzuschalten!!! 🙁

Mittwoch, ca. 9:17 Uhr …
Die Kinder sind in der Schule und die Nícole hat wieder mal Zeit für sich und Zeit für´s Laufen! 🙂
Und wie viel hat sie geschafft?! Genau – 10km!
Und wo?! Genau – auf ihrer Lieblingsstrecke in Tiburon!
Tiburon, der Ort, wo sie ihren ersten Wettkampf in den USA gelaufen ist
und der Ort, wo sie ihren ersten Trainings-Halbmarathon gelaufen ist …
Wie wars?! Es war ziemlich angenehm … Etwas neblig und bewölkt, aber perfekt, um einfach mal drauf los zu laufen und das Laufen auch genießen …
Allerdings gab es ein paar Pausen. Ein paar Pausen, um Fotos zu machen. Und zwar Fotos von der Umgebung. Damit auch ihr mal seht, wie die Aussicht von einer meiner Lieblingsstrecke ist 😉 Seht doch selbst …

 

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„Such a lazy day …“
Das war echt ein richtig chilliger Sonntag …
Nachdem ich erstmal einigermaßen ausgeschlafen habe (einigermaßen, aber nicht so richtig, weil meine Kinder ziemlich laut waren), ging es für Tiago, Samira und mich gegen 14 Uhr los Richtung Palo Alto … Es war ein ca. 1,5 hours drive … Es stand als erstes die Besichtigung des Google Campus auf dem Plan. Da ich dort schon mal mit Dominik war, wusste ich bereits, wo was ungefähr ist, allerdings wollte ich Samira und Tiago die großen Figuren zeigen, die aber, wie sich herausstellte, woanders hingekommen ist. Somit spazierten wir über das gesamte Gelände und es hat sich so angefühlt wie früher. Wie früher, als ich mit meinen Eltern und meinem Bruder am Sonntag nach dem Frühstück spazieren gegangen bin. Wir gingen gemütlich überall rum, suchten die Figuren und fuhren eine Weile, mit den, eigentlich nicht öffentlich nutzbaren, Google-Fahrrädern… Als wir sie endlich gefunden haben, stand erstmal ein Fotoshooting mit jeder Figur auf dem Plan und nach einiger Zeit ging es dann auch wieder zurück zum Auto.

Als nächstes Stand dann Apple auf dem Plan! Wir fuhren zum Apple Gelände, fanden nichts Bessereres als ein Schild mit der Aufschrift „Apple“, wo wir dann zwei/ drei Fotos gemacht haben und wieder weiterfuhren….

Anschließend ging es dann zu Facebook und da ich dort schon war, wusste ich auch, dass der Aufenthalt dort nicht länger als 5 Minuten dauern würde…. Ich parkte das Auto, aber bis wir uns dann dazu motivierten konnten, auszusteigen, weil wir soooo lazy waren, dauerte es ca. eine halbe Stunde … Wir knipsten dann ein paar Fotos, ebenfalls vor einem Schild und dann ging es wider los ….
Es war ein Stop and Go heute … :D

Nächster Halt war die Stanford University und als wir das Campus Gelände betraten, waren wir alle sprachlos! Wir spazierten gemütlichen den langen Weg bis zum Eingang dahin, alles war beleuchtet und wir waren einfach nur baff! Das sah richtig richtig schön aus und unser Spaziergang ging dann auch weiter, zwischen den einzelnen Gebäuden entlang und was entdeckten wir da?! Eine offene Tür zu einem Hörsaal! Geil (!), dachten wir einfach nur so und schon kurz darauf befanden wir uns dann auch auf den Stühlen! :D
Als wir weitergingen, entdeckte Tiago eine weitere Tür, die offen war und natürlich gingen wir auch dort hinein! Wir konnten es irgendwie kaum glauben, dass wir uns in der so bekannten Stanford University befinden, heimlich in einem großen Gebäude sind, die Bücherei sehen, Fahrstuhl fahren, auf Toilette gehen, (ganz ganz heimlich, weil auch das Licht zunächst ausgeschaltet war) in der Aula und in dem Stanford Shop :D
Ja, ja, … Da fühlten wir uns doch kurz wie Studenten der Stanford University! :D
Aber leider nur kurz, ganz kurz, weil uns schon dann der Gedanke einholte, dass wir doch alle nicht schlau genug sind, um hier sein zu dürfen ….
Dementsprechend machten wir uns auch schon kurz darauf wieder auf den Weg zum Auto … ;)

Es war echt ein chilliger, richtig gemütlicher Tag ohne große Anstrengung! :)
Dennoch waren wir alle etwas müde (auch von den langen Abenden zuvor) und waren froh, als es wieder hieß: „Auf geht´s zurück nach Mill Valley!“ :)

 

Google. Facebook. Apple. Stanford University.

Ahhh! Gestern schon kam Sophia in San Francisco an!
Uhh! Ich habe sie und Sina gestern Abend schon für eine Weile getroffen und heute haben wir auch noch den ganzen Tag zusammen verbracht! :D
Es ist so schön sie wieder zu sehen! Sie wieder zu sehen, mit ihr zu quatschen und einfach mit ihr abzuhängen! Das war wie als wir noch in Deutschland waren! :D
Dabei sind wir beide um viele Erfahrungen und Eindrücke reicher als noch als wir daheim waren …
Sie reiste einmal um die Welt – erst Australien, jetzt USA und ich habe hier jetzt erstmal mein Zuhause …

Gestern Abend zeigten Samira und ich den beiden zunächst erstmal Pier39 und gemeinsam gingen wir dann noch zum Hard Rock Café, um etwas zu trinken und einfach mal zu quatschen! Das musste mal sein! Nicht nur die beiden, sondern auch wir hatten so einiges zu erzählen … :)

Heute waren Samira und ich dann mal wieder richtige Tourist Guides :D
Wir holten Sophia und Sina vom Chinatown Gate ab, brachten sie zur Golden Gate Bridge, anschließend zum Twin Peaks, danach wieder zum Viewing Point der Golden Gate Bridge (einmal bei Tag und einmal bei Nacht ;) ) und anschließend ging es dann doch noch Downtown zum Fisherman´s Wharf und zum Union Square … Es war ein ziemlich entspannter Samstag, mit wenig Stress und er ging noch ziemlich lange, ne Samira?! :D
Ja, als wir wieder raus aus der City, zurück zu unserem Ort gefahren sind, saßen wir noch ziemlich lange im Auto vor einem Supermarkt und haben einfach nur gequatsch und gechillt! Es war richtig entspannt, denn währenddessen stürmte es und der Regen prasselte auf das Auto …
Schließlich, gegen 3.30 Uhr nachts ging es aber dann doch noch nach Hause! :D

 

Wiedersehen mit Sophia & Tourist Guide durch SF

Heute war mal SHOPPEN angesagt! 🙂
Und das mit meiner besten Freundin, mit Samira!
Es war ziemlich spontan, weil wir beide diesen Freitag frei bekommen haben, weil wir in der letzten Woche so viel gearbeitet haben, als wir beide mit unseren Gastfamilien im Urlaub waren und deshalb wollten wir diesen freien Tag einfach irgendwie nutzen und irgendwas zusammen 20141205_125502 (Small)unternehmen…
Als wir uns bei unserem Stammplatz auf dem Parkplatz bei McDonalds getroffen haben, wussten wir noch nicht so genau, wo wir hinfahren, aber irgendwohin sollte es gehen ….
Wir entschieden uns dann kurzfristig nach San José zu fahren und dort in der Shoppingmall etwas zu bummeln …

 

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Es sollte kein ultra großer Einkauf werden …
Nur etwas gucken und vielleicht ein/ zwei Teile kaufen…
Leider wurde daraus aber etwas mehr! 😀 Aber wir bereuen´s nicht!
Definitv nicht! Und das ist ja die Hauptsache! 😉
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Uhh! In 24 bzw. 25 Tagen ist es soweit! :D
– 24 Tage in Deutschland …
– 25 Tage in den USA …
………. Ja, genau, dann ist WEIHNACHTEN!

Vorfreude bei den Kindern ist groß geschrieben!
„Let´s do a Christmas list!“
„I want … for Christmas!“
„I love Santa!“
„Happy Holidays!“
„Let´s open the advent calendar!“

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Und mit diesem letzten Satz konnte auch ich endlich meinen Countdown bis Weihnachten öffnen! Da verspürt man ja doch schon so ein bisschen das Gefühl der Heimat, wenn man jedes Jahr auch einen Adventskalender hatte! :D

Danke Mama, Danke Papa! :)

 

 
Ich möchte im folgenden Fotoalbum immer wieder verschiedene Fotos aus der Vorweihnachtszeit bei mir hier Zuhause, in meiner Umgebung und wo ich irgendetwas Schönes entdecke, hochladen! Also schaut nicht nur einmal hinein! Sondern eher paar mal öfter! ;)

Christmas Time!

Zuerst einmal wünsche ich Euch allen „HAPPY THANKSGIVING!“

In Amerika ist Thanksgiving ein wirklich großes Fest. Jeder feiert es. Es wird sich Zeit für die Familie genommen, zusammen am Tisch gegessen und man ist einfach froh, dass man beisammen sein kann. Aber was ist das schönste an Thanksgiving? Für mich ist es auf jeden Fall, dass sich alles um die Dankbarkeit handelt. Ich habe mir jetzt selbst Gedanken darüber gemacht, wofür ich dankbar bin…

Zu allererst möchte ich Danke meinen Eltern und meinem Bruder sagen! Wir sind eine Familie, ein Team. Wir leben nicht einfach nebeneinander, sondern wir genießen das miteinander! Wir können uns immer aufeinander verlassen und man ist füreinander da. Ich bin so froh, dass ihr meine Familie und zugleich meine besten Freunde seid, weil wir einfach so viel gemeinsam teilen! (Und wir uns Speedy Family nennen können)! Ich hab euch sehr, sehr lieb und für nichts auf der Welt würde ich euch hergeben. Denn… Blut ist dicker als Wasser und ich würde mir keine andere Familie aussuchen wollen. Ich danke euch auch, dass ihr mich so gut wie möglich unterstützt, auch wenn ich so weit von Zuhause entfernt bin! Es bedeutet mir wirklich sehr viel und vieles würde ich ohne eure Hilfe, sowohl jetzt, als auch die letzten Jahre, einfach nicht schaffen! Dziekuje Wam tak bardzo! Kocham Was! Teskne za Wami!

Der nächste Dank geht an meinen Freund und all meine Freunde, die in die Deutschland oder irgendwo anders auf der weiten Welt sind…
Einige kenne ich schon seit einiger Zeit, mit denen ich zusammen zur Schule gegangen bin und wir gemeinsame Höhen und Tiefen hatten… Ich möchte euch einfach für die letzten Jahre danken, dass ihr immer für mich da wart, immer ein offenes Ohr für mich hattet und wir so viel zusammen erlebt haben. Andere wiederrum kenne ich erst seit einem Jahr, die mir unendlich ans Herz gewachsen sind und es mir vorkommt, als würde ich sie schon Jahre kennen! Danke euch dafür, dass wir in dem letzten Jahr so viel Spaß zusammen hatten und einfach so viel Craziness teilen. Ihr wart mitunter ein Grund, weshalb es mir noch schwerer gefallen ist zu gehen…
Ich danke auch allen, dass sie mich so gut unterstützen und auch wenn ich so weit von euch entfernt bin, weiterhin guten Kontakt zu euch habe!

Es folgt ein weiterer Dank an meine Freunde, die ich hier in den USA gefunden habe. Mit einigen habe ich schon so einiges zusammen erlebt – von den Anfängen am Flughafen in Deutschland, zur Training School in New York, bis hin nach San Francisco. Nein, besser gesagt bis jetzt! Ich danke euch dafür, dass ihr immer für irgendeinen Spaß und irgendeinen Trip offen seid und wir so viel gemeinsam erleben können! Ein besonderes Dankeschön geht dabei an Tiago und Samira, die einfach immer für mich da sind, wenn ich ein Problem habe. Egal, ob es gerade Heimweh ist oder ich einfach jemanden zum Reden brauche. Bei euch ist das so, dass ihr mal eben schnell zu mir kommen und mich einfach mal in den Arm nehmen könnt, wenn ich es gerade brauche! Ich bin wirklich froh, solche beste Freunde, wie ihr es seid, gefunden zu haben!

 

– ICH VERMISSE EUCH WIRKLICH ALLE UND BIN FROH, WENN ICH EUCH WIEDER IN MEINE ARME SCHLIEßEN KANN! ICH HAB EUCH ALLE WIRKLICH LIEB! – herz.klein_2__500

Dies war meine Motivationsspruch für den heutigen Tag:
If you say you CAN do it, you WILL do it. Stay motivated. Stay positive. Stay strong.
„Wenn du sagst, du kannst es, dann schaffst du es. Bleib motiviert. Bleib positiv. Bleib stark.“

Und dieser Spruch ist doch so wahr! :)
Ich sah ihn heute, als ich mit meinen beiden Kindern alleine im Flugzeug saß und nach Santa Barbara geflogen bin … Ich fühlte mich irgendwie überfordert, wirklich überfordert, aber ich musste stark sein, musste positiv denken und auch motiviert bleiben …
Aber wie es eigentlich dazu gekommen ist, erzähle ich euch jetzt mal:

Heute war es wieder soweit … Es ging wieder los!
Nach Ojai sollte es für ein paar Tage über Thanksgiving gehen… Ojai ist ein kleiner Ort im Süden Kaliforniens, welcher nur 1,5 Stunden von Los Angeles entfernt ist! Es ist auch der Ort, wo meine Gastfamilie plant nächstes Jahr hinzuziehen – erstmal für immer! Vielleicht ist der Umzug noch zusammen mit mir, vielleicht auch erst, wenn ich wieder zurück in Deutschland bin … Wir werden mal schauen, wie es sich so ergibt …

Ich sitze jetzt gerade hier gemütlich am Kamin, bei ruhiger Musik und lasse den Tag Revue passieren … Es ging an sich gestern schon los, weil sich gestern kurzfristig die Pläne geändert haben. Ich war abends leider nicht zuhause, weshalb ich nur zwei SMS von meiner Gastmama zu der heutigen Planänderung bekommen habe, aber ich ließ mich dadurch dann heute noch mehr überraschen, was auf mich zukam … Ich bin um 7 Uhr aufgestanden, packte ein wenig meine Sachen, ging aus meinem Zimmer und schon bekam ich die Information, dass wir heute anstatt 6 Stunden mit dem Auto zu fahren, mit dem Flieger nach Santa Barbara fliegen und uns dort ein Auto mieten (unter Anderem war auch die Verkehrslage ein Grund für die kurzfristige Planänderung). Soweit so gut. Als sie aber weitererzählte, dass sie für den 11 Uhr Flug nur drei Plätze reservieren konnte und diese Plätze für meine beiden Kids und mich wären, dachte ich schon „Oha!“ :/ Meine Gastmama hat sich einen Platz für den darauffolgenden Flug reserviert und wollte sich auch noch auf eine Warteliste für unseren Flieger setzen, weil es ja dann doch schon häufiger vorkommt, dass irgendwer abspringt oder so …
Also machten wir uns gegen 8 Uhr auf den Weg zum Flughafen. Währenddessen haben wir dann nochmal überlegt, ob es wirklich so schlau ist, zu fliegen oder ob es dann nicht doch einfach ist, wenn wir schon alle im Auto sitzen, einfach die 6 Stunden durchzufahren … Wir haben uns aber dazu entschieden, dies spontan am Eincheck-Schalter im Flughafen zu entscheiden, weil wir gucken wollten, ob sie noch einen Platz ergattern kann oder nicht … Wir parkten das Auto zunächst für die Kurzparker und gingen mit unserem Gepäck zum Schalter unserer Airline … Wir fragten nach, ob es noch ein Plätzchen gibt, aber unfortunately (leider) sah es nicht so gut aus … Dennoch haben wir uns dann dazu entschieden mit dem Flieger zu fliegen, weil wir ja dann schließlich schon am Flughafen waren … :D Sie druckte unsere Tickets aus und während sie das Auto auf den Langzeitparkplatz umparkte, machte ich mich mit den Kindern auf den Weg zum Sicherheitsbereich, wo unsere Klamotten und wir durchgescannt wurden… Ich kann euch sagen, dass es Stress pur ist, mit einem 9-jährigen und einem 3-jährigen Mädchen, zwei Trollis, einer Reisetasche, einer Tragetasche und mit meiner Handtasche über den ganzen Flughafen zum Sicherheitsbereich zu gehen … Da verliert man ja dann doch manchmal schon die ein oder andere Sache :P …
Als ich dann drei Mal durch die Sicherheitsschranke, zwei Mal mir Handabdrücke bzgl. Drogenkontrolle abgenommen wurden und ich dann noch etwas Stress bezüglich der vollen Milchflasche von meiner Kleinen hatte, ging es zum 20 Gehminuten weiten Gate und ich war erstmal froh, dort angekommen zu sein. Genau dort wollte ich mich dann nämlich auch wieder mit meiner Gastmama treffen.. Gerade dann, als unser Boarding geöffnet wurde, kam sie! Endlich! Sie sprach mit vielen Leuten, die dort waren und fragte Einzelne auch, ob sie gegen etwas Geld (round about $200) den Flieger gegen den darauffolgenden tauschen wollten, aber leider ergab sich nichts als Positiv :(
Somit verabschiedeten wir uns von meiner Gastmama und ich machte mich mit den Kids zum Flieger … Es war schon ein ziemlich komisches Gefühl, weil man einfach so viel Verantwortung trägt und da kommt einem doch auch schon so der Gedanke „Was ist, wenn etwas passiert?!“
Ich weiß, darüber soll man nicht nachdenken, aber es ist doch so …
Es war ein ganz kleines Flugzeug mit insgesamt 52 Plätzen und die Kids saßen nebeneinander und der Gang trennte uns nur voneinander … Ich hatte schon etwas Angst, vor allem, als sich auch noch herausstellte, dass etwas am Flieger repariert werden musste und wir somit 45 Minuten im Flieger saßen, der einfach keinen Schritt nach vorne gekommen ist …
Genau dann war der Moment, wo ich diesen Motivatonsspruch gelesen habe und es hat einfach gepasst! Mein Spruch des Tages!

Während des 1-stündigen Fluges haben nicht nur die Kinder, sondern auch ich ein kurzes Nickerchen gehalten und schon kurz darauf waren wir da! Der Flug ging die ganze Zeit entlang der Küste und man war auch nicht so hoch, dass man nichts sehen konnte, weshalb ich erstmal auch etwas die Aussicht genießen konnte … Als wir dann in Santa Barbara angekommen sind, mussten wir erstmal unser Handgepäck abholen, welches wir zuvor abgeben mussten, weil es ja so ein kleines Flugzeug nur war, dass es nicht in die oberen Fächer gepasst hat.. Ich war dann aber doch schon etwas überrascht, wie klein der Flughafen dort einfach ist … Es gibt nur zwei Cafés und einen kleinen Supermarkt, es waren so gut wie keine Leute da, alles bestand nur aus zwei Etagen und es war echt „niedlich“… Nach den vorherigen Überlegungen, was ich mit den Kindern machen soll, während wir auf die Mama warten und ob wir dann vielleicht in den nahegelenen Zoo fahren, habe ich mich dann doch dazu entschieden mit den Kindern am Flughafen Lunch zu essen und etwas abzuhängen… Denn schließlich war es dann doch nur eine Stunde, bis die Mama dann endlich angekommen ist! Endlich!
Wir alle waren froh sie zu sehen und sie umarmte uns alle! :)

Dann ging es weiter – endlich wieder in der ganzen Bande!
Wir mieteten uns ein Auto und fuhren dann Richtung Ojai … Für mich war es eine sehr anstrengende Fahrt, weil ich hinten sitzen musste und die Kleine auf dem Schoß haben musste, weil wir keinen Kindersitz für sie hatten … Hmm, das ging dann ca. 45 Minuten lang und hinzu kamen dann noch die Berge und Serpentinen … Eindeutig der Grund für meine Kopfschmerzen :/
Nach einiger Zeit waren wir dann aber endlich da! In einem kleinen, süßen Dörfchen mit wunderschöner Landschaft! Wir wohnen in einem großen Haus mit Pool und Whirlpool und alles, auch die Gegend, sieht ziemlich nach Country aus! Bald folgen noch ein paar Bilder! ;)
Jetzt geht´s aber erstmal schlafen! Gute Nacht! :)

Ojai

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