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Endlich war es soweit! 🙂
Tiago und ich hatten es schon am alleresten Tag, als er mir Mill Valley gezeigt hat, gesagt:
Diesen hohen Berg müssen wir hoch!
Wir müssen sehen, was dort oben ist! 😀

Und heute, nachdem ich meinen Wettkampf erfolgreich gefinished habe, haben wir es geschafft!
(Das ist auch ein Grund dafür, warum ich so k.O. bin – wie im vorherigen Beitrag schon erwähnt) 😀
Nachdem ich vom Laufen wieder gekommen bin, habe ich eben was gegessen, mich kurz mit meiner Gastfamilie unterhalten, meine Tasche mit Wasser und Snacks gepackt und los ging´s!
Wie wir den ersten Berg hochkommen wussten wir, weil wir das bereits schon ein paar mal gemacht haben, aber als wir dann wieder da oben standen, hatten wir echt wieder Respekt davor!20141005_110227 (Small)
Da wir bei einer Abzweigung nicht genau wussten, ob wir nun links oder rechts abbiegen sollten, fragten wir Familie, die gerade mit ihrem Hund unterwegs waren … Als wir ihnen erzählten, dass wir den East Peak hochwandern wollen, kamen auch nur so Statements wie „Respect!“ …
Ein bisschen mulmig wurde es mir schon! Vor allem aber auch, als ich merkte, dass meine Beine echt schon sehr müde sind und ich meine Zähne zusammenbeißen musste! Hinzu kam allerdings noch, dass ich nicht genügend Wasser hatte … Ich hatte zwar 3 Wasserflaschen eingepackt, aber da ich nach einem Wettkampf eigenlich immer viel trinke, musste ich diesmal damit etwas sparsam umgehen … Wir fragten aber ein paar Leute unterwegs – keine Wanderer, wie erwartet, sondern sehr sehr viele Mountainbike-Fahrer – die uns gesagt haben, dass dort oben ein Wasserspender sei, was uns ein bisschen Hoffnung gab! 🙂
Genau heute, an diesem Tag, war es wirklich wieder richtig heiß!
Es waren mal wieder um die 30 oder 35 Grad Celsius!

Aber irgendwann, nach insgesamt 3 Stunden, haben wir es auch geschafft!
Wir haben den East Peak erklommen und das Erste, wo es hinging, war der Wasserspender und die Restrooms 😀20141005_143631 (Small)
Anschließend setzten wir uns an einen Tisch nach dem Visitorcenter und hatten endlich auch mal Appetit auf unserere mitgebrachten Snacks!
Es waren relativ viele Leute dort oben auf dem Berg – allerdings nicht nur Wanderer und Mountainbike-Fahrer, nein, … Es gibt auch die gemütliche Variante, indem man mit Auto dort hochfährt! 😀

Nach ca. 1 Stunde Pause ging es noch ein paar Meter höher und dann waren wir wirklich endgültig da! Auf dem höchsten Punkt vom East Peak und die Aussicht war einfach mal der Hammer!
Lasst die Bilder auf euch wirken! 😀

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Irgendwann, auch wenn der Abschied von einer so geilen Aussicht schwer fällt, mussten wir auch mal zurück … Es wurde immer dunkler und auf diesem etwas niedrigerem Berg machten wir eine Pause, um nochmal den Sonnenuntergang zu genießen … 20141005_185139_LLS (Small)

Es war echt ein richtig schöner, aber auch anstrengender Tag, weshalb ich umso erfreuter jetzt bin, endlich in meinem Bettchen zu liegen und gleich schlafen zu können! 20141005_191506_LLS (Small)
Gute Nacht! 🙂

Ich liege jetzt gerade hier, gemütlich in meinem Bettchen und bin einfach nur froh, meine Füße hochlegen zu können … Ich bin einfach mal mega k.O. nach diesem doch ziemlich anstrengenden Tag! 😀

Anstatt heute auszuschlafen, weil ich frei hatte (wie jeden Sonntag), begann mein Tag ziemlich früh! Es stand mein erster Wettkampf bevor! Es sollte ein 5km Lauf in Tiburon, ein Nachbarort von Mill Valley, sein! 😀
Der Lauf startete um 7.30 Uhr am Morgen und da ich noch genug Zeit haben wollte, um mich warm zu laufen, war geplant um 6.30 Uhr hier loszufahren. Mein Wecker klingelte um 5.30 Uhr und das nicht nur einmal! Nein! Ich hatte 5 Wecker gestellt, von welchen ich allerdings leider nicht wach wurde. Ich habe jedes Mal meinen Wecker wieder ausgeschaltet und bin wieder eingeschlafen… Bis dann, um kurz vor halb 6 Panik ausbrach! 😀
An dieser Stelle muss ich ein ganz großes Dankeschön an meinen Freund aussprechen, der mir um 6.29 Uhr eine Viel-Erfolg-beim-Wettkampf-Nachricht geschrieben hat und auch noch weitere Freunde aus meiner Clique geschrieben haben, sodass ich dann doch noch vom Vibrieren meines Handys aufgewacht bin! Als ich dann zunächst dachte, dass ich jetzt noch gemütlich eine Stunde zum Vorbereiten habe, bevor ich dann zum Wettkampf fahre, wollte ich zunächst  noch allen antworten… Doch ich war plötzlich hellwach, als ich auf die Uhr schaute!
Ahhh! Es ist schon 6.30 Uhr – die Uhrzeit, an der ich eigentlich losfahren wollte und ich bin immer noch im Schalfanzug! Ahhh! 😀
Dann ging alles ganz schnell! Die bereits am Vortag vorbereiteten Laufsachen schnell angezogen, Zopf gebunden, Tasche geschnappt, Laufschuhe angezogen und raus zum Auto gelaufen! Tiago, mein Kumpel, wollte mich zum Lauf begleiten und ich habe ihm am Tag zuvor gesagt, dass wenn er um 6.30 Uhr nicht am Auto steht, dass ich ohne ihn losfahre, weil mir es doch schon wichtig ist „on time“ zu sein – und jetzt bin ICH diejenige, die zu spät ist! 😀
20141005_083723 (Small) Na ja, dann ging es schnell los… Mit dem Auto nach Tiburon, was ca. 15 Minuten von Mill Valley entfernt ist! Gott sei Dank hatte ich noch eine Banane und eine Wasserflasche im Auto, die ich dann mein Frühstück darstellten. Die Parkplatzsuche war super! Ich fand sehr schnell einen Parkplatz und los ging es zum Startbereich! Auf dem Weg dorthin hörte man schon jemanden die Amerikanische Nationalhymne singen, was so viel bedeutet, dass der Hauptlauf, der 20141005_070318 (Small)Halbmarathon um 7 Uhr bald startet… Jeah, ich habe es geschafft! Startnummer hatte ich ja bereits schon 2 Tage vorher abgeholt, dann konnte ich mich ja noch eine halbe Stunde lang aufwärmen! 🙂
Es war echt alles super organisiert und pünktlich um 7.30 Uhr wurde von „ten to one“ runtergezählt und auf ging´s! Fit war ich eigentlich wohl und auf den ersten paar Metern habe ich mir schon gedacht, dass ich diesen Lauf einfach nur genießen wollte… Als ich dann nach rechts abbog und den Blick auf´s Wasser und die Skyline von San Francisco hatte, dachte ich nur, dass es einfach perfekt ist – so habe ich mir meinen ersten Wettkampf hier vorgestellt – relativ kleiner Lauf mit besten Aussichten! 🙂

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Es war so gesehen zwei Mal eine Wendepunktstrecke – erst nach rechts und zurück und dann nach links und zurück … Dadurch konnte ich ziemlich gut das Feld vor mir sehen, wodurch ich wusste, dass ich unter den Top10 der Frauen bin! Jetzt nur noch schnell zum Ziel und bloß keine Frau mehr an mir vorbeilassen! 😀20141005_080655 (Small)
Yes! Geschafft! Mit einer Zeit von 24:07 Min habe ich das Ziel als 9. Frau und als 37. Läuferin von 295 Läufern erreicht und wurde mit einer Medaille und einem kleinen Handtuch begrüßt!
20141005_075602 (Small) Ich war wirklich ziemlich erfreut über meine Zeit, weil ich mit so einer Zeit absolut nicht gerechnet habe! Im Zielbereich gab es dann noch lecker Früchte, Nüsse, Energieriegel, Getränke und ja, typisch Amerikanisch, es gab auch noch Brownies! Göttlich! Mein Frühstück! 😀

Nach kurzer Zeit kam Tiago dann zum Zielbereich und zusammen gingen wir dann nochmal 500 Meter weiter zu dem Punkt, wo man so eine schöne Aussicht hatte und einfach nur die aufgehende Sonne genießen konnte!

 

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Nach ein paar Selfies ging´s aber wieder zurück nach Hause, weil wir noch so einiges für den Tag geplant haben, was ich im nächsten Blogeintrag verfassen 20141005_082114 (Small)möchte! 😀

So, jetzt steht es auch mal endgültig fest!
Wir haben neue Käufer für unser Haus hier gefunden, die uns eine Frist von 15 Tagen gegebenen haben, um nun von hier auszuziehen …
Ein Notfallplan meiner Gastmama wäre gewesen, dass wir in ein anderes Hotel ziehen, wenn wir kein geeignetes Haus gefunden hätten, aber das brauchen wir nicht! Wir haben ein Haus gefunden, welches ich mir auch schon angucken durfte … Es war meiner Gastmama ziemlich wichtig, dass ich, bevor sie den Mietvertrag unterschreibt, das neue Haus sehe, weil sie meine Meinung dazu wissen wollte …
20141003_093444 (Small)Und das ist meine Meinung dazu: Es ist einfach richtig cool! Ich liebe das Haus und ich habe mich von Anfang an schon drin wohl gefühlt …
Wie es genau aufgebaut ist und so weiter erzähle ich euch, wenn wir endgültig schon eingezogen sind – dann unterstütze ich es nämlich mit Fotos! 😉
Aber so viel kann ich schon mal verraten: Mein Zimmer ist von der Größe her ganz gut, aber das Beste ist, dass ich ein eigenes Badezimmer habe und sogar ein begehbaren Kleiderschrank besitze! 😀

Der Umzug ist am 15. Oktober und ich freu mich schon drauf! 🙂

Vor allem wollen wir nochmal ganz von vorne starten und ich denke, dass es für jeden ein neuer Abschnitt ist. Es wird meiner Gastfamilie (so denke ich es jedenfalls) ziemlich gut tun! Es ist eine Abwechslung, worauf sie sich neu einstellen müssen und welche ihnen die Chance gibt, das Familienleben untereinander neu bzw. besser aufzubauen …

Vor ein paar Tagen habe ich den Beitrag „Vom Haus ins Hotel und dann?!“ geschrieben, den ich nun weiterführen möchte und auch endlich beantworten kann! 😀

Das Hotelleben geht weiter!!!

Und diesmal, so sagt es meine Gastmama, ist es ein richtiges Hotel! Ein richtiges Hotel mit ein bisschen Luxus und so weiter …   Und es ist einfach riesig! 5 Etagen und auf der obersten ist das Hilton Hotel! Echt krass, weil ich zuvor noch nie in so einem Hotel gewesen bin!

20140930_164026 (Small)Da es in dem Zimmer, welches meine Gastmama gebucht hat, aber kein extra Zimmer für mich gibt (welches ich allerdings verfügen muss), konnte ich mir aussuchen, ob sie für mich dann ein extra Zimmer nebenan bucht oder ob ich dann für den Rest der Woche in unser „noch altes“ Haus zurückziehe… Klar, wäre es ziemlich cool gewesen, ein eigenes Hotelzimmer für mich zu haben und in so einem coolen Hotel für ein paar Tage zu wohnen, doch ich habe mich dagegen entschieden. Ich will in unserem Haus wohnen – ganz alleine! Ist doch bestimmt auch ganz entspannt, oder etwa nicht?! 😀 20140930_174001 (Small)

 

 

Jetzt gerade bin ich hier alleine im Haus und denke an die letzte Stunde, die ich im Hotel verbracht habe, weil diese Stunde einfach mal ultra lustig war!
Ich hatte echt richtig viel Spaß mit Kali, weil wir einfach mal Blödsinn gemacht haben 😀
Sie wollte auf Erkundungstour durch´s Hotel „gehen“ – gehen versteht sich, weil man rennt ja nicht über den Flur – Nein! Wir doch nicht! 😀
Und was machen wir?! Ein Wettrennen auf jeder Etage! Wer ist schneller, wenn es darum heißt, eine große Runde entlang den Zimmern zu laufen?! 😀
Das war echt richtig lustig! 😀

Es tat echt gut, etwas nur mit Kali zusammen zu machen und ihr auch zu zeigen, dass ich für jeden Spaß zu haben bin! 🙂

Dieser Eintrag vom letzten Wochenende wird kurz, aber nur, weil ihr euch selbst ein Bild davon machen sollt und dabei in meine Galerie vorbeischaut!

Ich bin letztes Wochenende mit Dominik und zwei Amerikanern campen gewesen!
Wir sind zum Yosemite National Park gefahren – genauer zum Tamarack Flat Camp!
Es war einfach nur der Hammer! :)

Beim Camp kann man von Abenteuer sprechen, denn es gab kein fließendes Wasser, nur ein Plumpsklo, kein Empfang für Handy, zum nächsten Wasser musste man ca. 10 Minuten durch den Wald gehen und zudem musste man noch Angst vor den BÄREN haben! Ja, so lustig das auch klingt, aber pro Platz gab es so Eisenboxen, wo man das Essen und die Getränke bunkern sollte. Die Bären spüren nämlich das Essen und zerstören sogar das Auto, um daran zu kommen! Wirklich, das ist kein Witz! Das geschieht sogar gar nicht so selten, wie wir zuvor von einem Ranger erfahren haben, der uns zudem noch gute Ratschläge für den Fall der Fälle gegeben hat…

Am Samstag waren Dominik und ich etwas wandern – Hiken, auf einen ziemlich hohen Felsen, auch Devils Dancefloor genannt, mit coolen Wegweisern aus Steinen und auch wenn es manchmal doch etwas kritisch war, ob man wieder zurück kommt, war es ein atemberaubendes Gefühl so hoch oben zu sein und einfach nur einen Blick auf einen der bekanntesten Nationalparks der Welt zu haben!

Am Sonntag, nach einer relativ kurzen und nassen Nacht (weil es geregnet und gedonnert hat), haben wir die Zelte wieder zusammengeräumt und dann ging die Fahrt auch wieder los! Richtung Wasser sollte es gehen – egal, ob See oder Wasserfall – hauptsache irgendwo Wasser, wo man entspannen und vielleicht etwas baden gehen könnte… Wir entschieden uns schließlich zum Yosemite Valley zu fahren und dort am Yosemite Fall etwas am Wasser zu chillen! Aber nichts da! Es war alles ausgetrocknet! Beim Wasserfall war kein Wasser in Sicht! Alles Dürre! Das Einzige, was man da dann nur gesagt hat, war: „Das ist traurig!“
Nicht nur für die Touris, nein, auch für die Tiere und Pflanzen, die von diesem Wasser leben!
Dementsprechend war auch die Stimmung dort an der großen Felsenwand mit den vielen Steinen, an denen normalerweise das Wasser entlang fließt, etwas bedrückt!
Es gibt unzählige, Millionen (!) Bäume und Sträucher, die aufgrund von Wassermangel abgebrannt sind, die wir am Tag zuvor, als wir auf dem Felsen waren, auch gesehen haben … Es waren für uns einmalige Eindrücke, die wir zuvor noch nie gesehen haben!

Dennoch, als wir auf dem Nachhauseweg waren, ließ uns der Gedanke, irgendwo noch am Wasser zu entspannen nicht los und wir fanden dann schließlich doch noch einen kleinen Bach, wo wir unsere Konservendosen und Sandwiches essen konnten und dann gut gewappnet uns auf den ca. 4-stündigen Rückweg machen konnten …

Wenn man sich nun ein Bild von der atemberaubenden Landschaft machen will, dann schaut euch einfach meine Bilder dazu an! Es ist echt wunderschön! :)

Yosemite National Park

Ab heute wohne ich mit meiner Gastfamilie in einem Hotel in der Nähe von Mill Valley (genauer Corte Madera – Marin Suite Hotel) ….
Wenn ihr euch jetzt fragt, warum wir im Hotel wohnen, verrate ich es euch gerne 😉

Meine Gastmama will in ein neues Haus ziehen. In ein Haus, welches ebenfalls in Mill Valley ist, weil die Kids ja auch hier zur Schule gehen. Dieses neue Haus haben wir allerdings noch nicht. Sie ist auf verschiedenen Hausbesichtigungen, aber das gewisse Extra fehlt irgendwie bei jedem. Anstatt erst ein neues Haus zu finden und dann aus dem alten Haus auszuziehen, läuft das hier jetzt etwas anders. Sie will so schnell wie möglich neue Käufer für das alte Haus, weshalb die letztenWochen unser altes Haus renoviert und umgestaltet wurde. Wir mussten alle persönlichen Sachen und Bilder verstauen und schließlich unsere Koffer packen. In den nächsten 2 Wochen wohnen wir also im Hotel, da sich nun immer wieder Leute unser Haus angucken und sich vielleicht auch ein Käufer dafür findet. Wenn wir einen Käufer finden, der ab sofort in das Haus einziehen will, dann ziehen wir so lange ins Hotel!

Das klingt jetzt bestimmt etwas merkwürdig, hm?
Es ist hier einfach alles etwas anders! 😀

IMG-20140921-WA0023Dies ist mein Zimmer für die nächsten 2 Wochen! 😀
(Ich muss ehrlich sagen, auch wenn es noch so cool ist, im Hotel zu schlafen, dass ich es ja doch komisch finde!)

 

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Und meine Umgebung in der ich wohne und gerne laufend erkunde! 😀
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Ahhh! Ich freu mich so!
In genau 100 Tagen kommt Tobi mich besuchen!
Das ist echt krass, weil man jetzt schon die ganze Zeit am Überlegen ist, wo man denn am Besten hinfahren könnte, was ich ihm zeigen könnte und so weiter ….

Jetzt werden die Tage runtergezählt! 🙂
Ich freu mich schon so! 🙂

Smiley

Jeah! Endlich habe ich es auch geschafft!
Ich habe meinen Written Test für meinen Kalifornischen Führerschein bestanden! 🙂

Alle, die sich jetzt wundern, warum ich einen Kalifornischen Führerscheintest machen muss, obwohl ich doch einen internationalen Führerschein habe: Es geht um die Versicherung!
Eigentlich könnte ich mit meinem internationalen Führerschein das ganze Jahr lang fahren, allerdings wäre ich dann nicht richtig versichert. Deshalb ist es besser, wenn ich den kalifornischen habe! Ist glaube ich verständlich, oder? 😉

 

Ich habe vor ca. 1 Woche angefangen zu lernen, was nicht lange ist und sich schließlich auch bemerkbar gemacht hat!
Ich habe den schritftlichen Test, für den man $33 bezahlen muss, nicht beim ersten Mal bestanden – aber beim zweiten Mal!
Jeah! 😀
Ich hatte beim ersten Test insgesamt 8 Fehler und ich durfte 6 Fehler haben, aber ich durfte ihn wiederholen! Ich musste dann 5 Minuten warten und dann durfte ich wieder mich an den Computer setzen und den Test mit teilweise den gleichen, aber auch einigen anderen Fragen wiederholen … Und dann hat es geklappt! Ich hatte immer noch 4 Fragen falsch, aber bestanden ist doch bestanden, oder etwa nicht?! 😀

Meinen praktischen Test habe ich am 02. Oktober! Oh oh oh 😀

Uhhh!
Gestern habe ich mich für einen College Kurs am College of Marin angemeldet und
heute war es dann schon soweit!     Wado Ki Kai Karate sollte es sein! 😀

Der Kurs geht über 7 Wochen á 2 Tage pro Woche! Jeden Montag und Mittwoch um 6.40 pm ist es soweit! 😀

Ich muss sagen, die Unterrichtsstunde hat wohl Spaß gemacht! Es war mal etwas ganz anderes 😀
Es ist ein Kurs, wo auch schon Fortgeschrittene sind, aber gerade das war auch ziemlich spannend, weil ich beobachten konnte, was die da machen (obwohl ich davon keine Ahnung habe ^^) 😀
Ich bin allerdings nicht die einzige Neue, nein, da ist noch ein anderer älterer Herr, der mir etwas komisch und angetrunken vorkam (beispielsweise ist er fast gar nicht richtig mitgemacht oder ist zwischendurch einfach weggelaufen und ist dann 20 Minuten später erst wieder gekommen) …
Ich hatte somit während der ganzen Stunde einen Personal Trainer, der mir schon zwei Bewegungen bzw. Schritte beigebracht hat und auch gezeigt hat, wie man die kombinieren kann! Zwischendurch ist man wirklich mit links und rechts durcheinander gekommen, aber letztlich hat es doch immer geklappt! 😀
Am Ende der Stunde musste man dem Rest der Gruppe zeigen, was man schon kann und wo einem dann noch ein paar Tipps gegeben wurden …
Man konnte wirklich gut vom Alltag abschalten und man hat sich nur auf die Bewegungen und die Abläufe konzentriert … Es kam aber doch schon zwischendurch vor, dass ich grinsen musste und mich gefragt habe, wo ich hier gelandet bin, wenn die zum Beispiel verschiedene Wörter gesagt haben 😀
Es macht aber echt wohl Spaß und ich ziehe diese 7 Wochen durch! 🙂
(Bleibe aber trotzdem meinem Laufen treu! 😀 )

So langsam fühle ich mich wie ein AuPair … Obwohl auch noch nicht zu 100 % …
Dadurch, dass ich noch keinen konkreten Plan habe, weiß ich noch nicht richtig, was meine Aufgaben sind …
Und das stört mich … Ich möchte gerne wissen, von wann bis wann ich arbeiten muss, wann ich frei habe, um meine Freizeit zu gestalten oder sonst irgendwelche Pläne zu machen …
Aber irgendwie kriegt es meine Gastmama einfach nicht hin, einen Plan zu schreiben, obwohl ich sie so häufig darum bitte! 🙁
Hmm, … Da kann ich nur wieder hoffen, dass es nächste Woche vielleicht etwas organisierter abläuft …
Aber bis dahin kann ich euch trotzdem schon das ein oder andere von meinem Alltag in dieser Woche erzählen 😉

Ich denke da ist ein Plan immer recht schön anzusehen, oder etwa nicht?! 😀

7.30 Uhr  – Nícole wird entweder durch Kinder, Gastmama oder Wecker geweckt, steht auf, macht sich fertig
7.40 Uhr – Frühstück vorbereiten (Bagels oder Cereals), während Gastmama vor Notebook und die Kids vor´m iPad sitzen7.50 Uhr – Snacks für Schule und Preschool vorbereiten
8.00 Uhr – Kids ziehen sich an
8.20 Uhr – Kali erst zur Schule fahren, anschließend zu 8.45 Uhr Greta zur Preschool fahren
8.50 – 13.00 Uhr – frei (shoppen, skypen, chillen oder sonst irgendwas entspanntes 😀 )
13.00 Uhr – Greta abholen, eventuell anschließend einkaufen fahren, irgendein Snack essen
14.50 Uhr – Kali von der Schule abholen
15.00 – 18.00 Uhr – Freizeit für die Kids/ Playdates (Dienstag, Donnerstag geht Kali zum Soccer)
18.00 Uhr – Dinner (meistens irgendwo außerhalb)
19.00 Uhr – Nícole hat meistens dann frei und geht laufen
19.30 Uhr – Greta geht ins Bett
22.00 Uhr – Kali und meine Gastmama gehen ins Bett
… irgendwann geht Nícole auch ins Bett!

So wie zum Beispiel jetzt! 😀
Es ist 01.34 Uhr und ich werde langsam müde 😀

Gute Nacht! 🙂

 

P.S.: Habe heute im Bett von Kali ein „Mittagsschlaf“ gehalten, als ich Greta abends ins Bett gebracht habe und nachdem ich ihr ein Buch vorgelesen habe 😀

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