„Visum beantragen bei der Amerikanischen Botschaft/
bei dem Amerikanischen Generalkonsulat in Frankfurt?!
Oh mann, das hört sich schon ziemlich kompliziert an … “ 🙁

Jetzt kann ich sagen, dass es sich schlimmer anhört als es wirklich ist und man braucht da keine Angst vorher zu haben …
Ich war auch ziemlich aufgeregt, aber was muss, das muss! 🙂
Vielleicht steht einigen noch der Termin bei der Botschaft bevor,
deshalb möchte ich euch erzählen, wie es bei mir genau ablief,
damit ihr euch schon darauf vorbereiten könnt. 😉

Da ich zunächst etwas Angst 2014-04-23 18.50.47wegen dem ganzen Papierkram hatte (obwohl ich einen guten Ablauf von CC bekommen habe), habe ich diese zusammen mit meiner Mama ausgefüllt, um auch sicher zu gehen, dass ich auch wirklich alles richtig mache …
Also setzten wir uns eines Nachmittags daran und saßen sage und schreibe ganze 4 Stunden dabei …
Aber dann war es auch erstmal erledigt! 😉

Ich hatte meinen Termin um 7:30 Uhr in Frankfurt, allerdings bin ich schon etwas eher dort hingegangen, weil ich gesehen habe, dass immer mehr Personen mit verschiedenen Unterlagen in der Hand in diese Richtung gingen …
Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen, stieg um 7:00 Uhr aus dem Auto und ging zum Eingang. Als ich näher kam, sah ich, dass vor der Botschaft bereits mehrere Personen in einer Schlange standen.
Na toll, dann heißt es erstmal hinten anstellen …
Die Personen wurden nacheinander zu einem der beiden Schalter gebeten, um dort die Unterlagen zuerst einmal abzugeben.
Endlich war ich an der Reihe. Ich ging zu dem 2. Schalter und gab ihr alle meine mitgebrachten Dokumente. Die Frau schaute zunächst nach, ob ich alle beisammen habe und gab sie mir kurz darauf wieder zurück. Anschließend ging es für mich dann zu einem Sicherheitsmann, der ebenfalls noch draußen, vor dem Gebäude stand, und auf Englisch erklärte, dass ich nun alle Gegenstände, die ich in der Hosen- oder Jackentasche habe, sowie Gürtel und Armbanduhr  in einen Plastikbeutel legen soll. Diesen durfte ich dann mitnehmen und ich ging endlich in das erste Gebäude (Eingang).
Dort erwartete mich eine Sicherheitskontrolle, wo ich, wie am Flughafen, meine Jacke, meine Dokumente, meine Handtasche und meinen Plastikbeutel auf ein Band legen musste, wo es zunächst durchleuchtet wurde. Ich ging dann durch das Türchen, welches auch piept, wenn man irgendetwas Metallisches bei sich hat. Bei mir hat es leider auch gepiept, aber es war alles in Ordnung 😉
Nun, so dachte ich, konnte ich alle meine Sachen auch wieder anziehen, aber ich wurde sofort weiter zu einem anderen Gebäude geschickt. Also nahm ich meine Sachen mit, durch die Hintertür raus, nach draußen über den Hof und in das andere Gebäude wieder rein.
Dort stand dann, dass ich meine Sachen, auch die, die in der Plastiktüte waren, wieder anziehen durfte…
Es ging dann weiter, durch eine Glastür in einen großen Saal, wo mich eine Frau begrüßte, mir einen gelben Zettel gab und sagte, dass ich nun meine Dokumente sortieren soll (zunächst den Reisepass, dann das DS-2019 Formular, dann das DS-160).
Anschließend sollte ich zu einem der 7 Schalter gehen, wo ich wieder meine ganzen Unterlagen der Frau dahinter gab und sie diese einzeln eingescannt hat. Zudem musste ich meine Fingerabdrücke abgeben (erst links vier Finger, dann rechts und dann noch beide Daumen).
Sie gab mir die Dokumente wieder zurück und sagte, dass ich mich jetzt an der Schlage, wo bereits ein paar Personen standen, anstellen soll und dann entweder zu Schalter 9 oder 10 gehen soll.
Dies tat ich dann auch und wartete zunächst wieder, bis ich an der Reihe bin. Als es dann soweit war, ging ich zu Schalter 10 (was ich ehrlich gesagt nicht so gerne wollte, weil ich vorher schon gemerkt habe, dass man dort Englisch sprechen muss und die Frau hinter Schalter 10 deutlich mehr gefragt hat, als die Frau hinter 9 – aber was soll´s?! 😛 ).
Ich gab ihr meine Unterlagen und sie begüßte mich zunächst auf amerikanische Art: „Hi! How are you?“  🙂
Als nächstes sollte ich wieder meine Fingerabdrücke geben, damit sie sicher gehen kann, dass ich auch wirklich die Person bin, deren Unterlagen sie hat.
Das weitere Gespräch mit ihr verlief ziemlich locker, wo sie unter Anderem danach fragte, was ich in Amerika vorhabe, wo ich hingehe, wie alt die Kinder sind und was ich nach dem Jahr vorhabe.
Währenddessen scannte sie die einzelen Strichcodes von meinen Dokumenten ab und kurz darauf sagte sie:
„Your visa has been approved!“ 🙂
In den nächsten Tagen bekomme ich dieses dann zusammen mit meinem Reisepass per Post zugeschickt!
Juhhuuuu !!!
Nach ca. 45 Minuten konnte ich sagen:
„GESCHAFFT!“ 😀